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Glossar: Leichtbau: Innovation in Metall

Leichtbauweise in der Metallkonstruktion: Nachhaltige Lösungen für moderne...

Leichtbauweise in der Metallkonstruktion: Nachhaltige Lösungen für moderne Bauvorhaben
Bild: BauKI / BAU.DE

Leichtbauweise in der Metallkonstruktion: Nachhaltige Lösungen für moderne Bauvorhaben

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Logo von BauKI BauKI: Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt

Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit der Leichtbauweise in der Metallkonstruktion, ihren Materialien, Konstruktionsprinzipien und Anwendungen. Es werden sowohl die technologischen Aspekte als auch die Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit beleuchtet. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Potenziale und Herausforderungen des Leichtbaus im modernen Bauwesen zu vermitteln. Die Erklärungen umfassen sowohl Grundlagen als auch fortgeschrittene Konzepte.

Glossar - Schnellsprungziele

Aluminiumprofile

Aluminiumprofile sind stranggepresste Bauelemente aus Aluminium, die in verschiedenen Formen und Größen erhältlich sind. Sie zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht, ihre hohe Festigkeit und ihre Korrosionsbeständigkeit aus. Im Leichtbau werden Aluminiumprofile häufig für Tragwerke, Fassaden und Rahmenkonstruktionen eingesetzt. Ihre Flexibilität in der Gestaltung und ihre Recyclingfähigkeit machen sie zu einem nachhaltigen Material für moderne Bauvorhaben.

  • Abkürzungen: Aluprofile
  • Wortvariationen: Aluminium Strangpressprofile
  • Internationale Begriffe: EN: Aluminium profiles, FR: Profilés en aluminium, ES: Perfiles de aluminio, IT: Profili in alluminio
  • Synonyme: Alu-Profile
  • Abgrenzung: Stahlprofile, Holzprofile
  • Verwandte Konzepte: Fassadenbau, Tragwerksplanung, Fensterbau, Leichtbauhallen
  • Fachgebiete: Metallbau, Architektur, Ingenieurwesen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von Profilarten hinsichtlich Festigkeit und Gewicht, Einsatz in modularen Bausystemen, Integration in Fassaden- und Dachkonstruktionen

BIM (Building Information Modeling)

BIM ist ein digitaler Planungsprozess, der die Erstellung und Verwaltung von Bauwerksdaten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes ermöglicht. Im Leichtbau unterstützt BIM die präzise Planung und Koordination von Bauteilen, die Optimierung des Materialeinsatzes und die frühzeitige Erkennung von Konflikten. Durch die Integration von BIM können Bauprojekte effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger realisiert werden.

  • Abkürzungen: BIM
  • Wortvariationen: Bauwerksdatenmodellierung
  • Internationale Begriffe: EN: Building Information Modeling, FR: Modélisation des informations du bâtiment, ES: Modelado de información de construcción, IT: Modellazione delle informazioni di costruzione
  • Synonyme: Digitales Bauwerksmodell
  • Abgrenzung: CAD (Computer-Aided Design)
  • Verwandte Konzepte: Planung, Ausführung, Facility Management, Lebenszyklusbetrachtung
  • Fachgebiete: Architektur, Ingenieurwesen, Bauwesen
  • Anwendungsbereiche: Kollisionsprüfung, Mengenermittlung, Simulationen, Integration von Fachplanungen

Carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK)

CFK ist ein Verbundwerkstoff, der aus Kohlenstofffasern und einer Kunststoffmatrix besteht. Er zeichnet sich durch seine extrem hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht aus. Im Leichtbau wird CFK vor allem für hochbelastete Bauteile eingesetzt, bei denen Gewichtseinsparungen eine große Rolle spielen. Die Herstellung von CFK ist jedoch energieintensiv, was bei der Nachhaltigkeitsbewertung berücksichtigt werden muss.

  • Abkürzungen: CFK
  • Wortvariationen: Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff
  • Internationale Begriffe: EN: Carbon Fiber Reinforced Polymer (CFRP), FR: Polymère renforcé de fibres de carbone (PRFC), ES: Polímero reforzado con fibra de carbono (PRFC), IT: Polimero rinforzato con fibra di carbonio (PRFC)
  • Synonyme: Kohlefaserverbundwerkstoff
  • Abgrenzung: Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
  • Verwandte Konzepte: Flugzeugbau, Automobilbau, Sportgeräte, Brückenbau
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Ingenieurwesen, Bauwesen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von CFK mit anderen Leichtbaumaterialien, Einsatz in hochbelasteten Bauteilen, Berücksichtigung der Energieintensität bei der Herstellung

Digitalisierung im Bauwesen

Die Digitalisierung im Bauwesen umfasst die Anwendung digitaler Technologien und Prozesse in allen Phasen des Bauprojekts, von der Planung über die Ausführung bis hin zum Betrieb. Im Leichtbau ermöglicht die Digitalisierung eine präzisere Planung, eine effizientere Fertigung und eine optimierte Materialausnutzung. Durch den Einsatz von BIM, 3D-Druck und anderen digitalen Werkzeugen können Leichtbaukonstruktionen schneller, kostengünstiger und nachhaltiger realisiert werden.

  • Wortvariationen: Digitale Transformation im Bauwesen
  • Internationale Begriffe: EN: Digitalization in construction, FR: Numérisation dans la construction, ES: Digitalización en la construcción, IT: Digitalizzazione nell'edilizia
  • Synonyme: Bau 4.0
  • Abgrenzung: Konventionelle Bauweisen
  • Verwandte Konzepte: Planung, Ausführung, Überwachung, Facility Management
  • Fachgebiete: Bauwesen, Informationstechnologie, Ingenieurwesen
  • Anwendungsbereiche: Einsatz von BIM, 3D-Druck, Robotik, Big Data im Bauwesen

Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftssystem, das darauf abzielt, Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf zu halten. Im Leichtbau bedeutet dies, dass Materialien wiederverwendet, recycelt oder in andere Produkte umgewandelt werden. Die Kreislaufwirtschaft reduziert den Bedarf an neuen Rohstoffen, minimiert Abfall und schont die Umwelt. Im Leichtbau können beispielsweise Aluminiumprofile recycelt und wieder in neue Produkte umgewandelt werden.

  • Wortvariationen: Zirkuläre Wertschöpfung
  • Internationale Begriffe: EN: Circular economy, FR: Économie circulaire, ES: Economía circular, IT: Economia circolare
  • Synonyme: Stoffkreislaufwirtschaft
  • Abgrenzung: Lineare Wirtschaft
  • Verwandte Konzepte: Abfallmanagement, Recycling, Produktdesign, Ressourceneffizienz
  • Fachgebiete: Umweltwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Ingenieurwesen
  • Anwendungsbereiche: Wiederverwendung von Bauteilen, Recycling von Materialien, Design für Demontage, Lebenszyklusanalysen

Leichtbau

Leichtbau ist eine Bauweise, die darauf abzielt, das Gewicht von Bauteilen und Konstruktionen zu minimieren, ohne dabei die Tragfähigkeit und Stabilität zu beeinträchtigen. Dies wird durch den Einsatz von leichten Materialien, optimierten Konstruktionen und innovativen Fertigungstechniken erreicht. Leichtbau ermöglicht schlankere Strukturen, geringere Transportkosten und eine schnellere Montage. Zudem trägt er zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei.

  • Wortvariationen: Gewichtsoptimierte Bauweise
  • Internationale Begriffe: EN: Lightweight construction, FR: Construction légère, ES: Construcción ligera, IT: Costruzioni leggere
  • Synonyme: Gewichtsreduzierte Bauweise
  • Abgrenzung: Massivbau
  • Verwandte Konzepte: Flugzeugbau, Automobilbau, Brückenbau, Hochbau
  • Fachgebiete: Ingenieurwesen, Architektur, Materialwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Einsatz von leichten Materialien, Optimierung von Konstruktionen, Reduzierung von Transportkosten, Steigerung der Energieeffizienz

Leichtbaukonstruktion

Eine Leichtbaukonstruktion ist eine Struktur, die unter Verwendung von Leichtbauprinzipien und -materialien entworfen und gebaut wurde. Ziel ist es, ein optimales Verhältnis zwischen Gewicht und Tragfähigkeit zu erreichen. Dies erfordert eine sorgfältige Planung, die Berücksichtigung der Materialeigenschaften und die Anwendung geeigneter Verbindungstechniken. Leichtbaukonstruktionen finden in verschiedenen Bereichen Anwendung, vom Hochbau bis zum Fahrzeugbau.

  • Wortvariationen: Gewichtsoptimierte Struktur
  • Internationale Begriffe: EN: Lightweight structure, FR: Structure légère, ES: Estructura ligera, IT: Struttura leggera
  • Synonyme: Gewichtsreduzierte Konstruktion
  • Abgrenzung: Massivbaukonstruktion
  • Verwandte Konzepte: Brücken, Dächer, Fassaden, Flugzeuge
  • Fachgebiete: Ingenieurwesen, Architektur, Statik
  • Anwendungsbereiche: Optimierung von Tragwerken, Einsatz von Sandwichbauweisen, Verwendung von hochfesten Materialien, Minimierung des Materialeinsatzes

Leichtbaumaterial

Ein Leichtbaumaterial ist ein Werkstoff, der eine geringe Dichte bei gleichzeitig hoher Festigkeit aufweist. Typische Leichtbaumaterialien sind Aluminium, Magnesium, Titan, Kunststoffe, Faserverbundwerkstoffe und Schäume. Diese Materialien ermöglichen die Realisierung von leichten und dennoch stabilen Konstruktionen. Die Auswahl des geeigneten Leichtbaumaterials hängt von den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Anwendungsfalls ab.

  • Wortvariationen: Werkstoff mit geringer Dichte
  • Internationale Begriffe: EN: Lightweight material, FR: Matériau léger, ES: Material ligero, IT: Materiale leggero
  • Synonyme: Material mit geringem Gewicht
  • Abgrenzung: Stahl, Beton
  • Verwandte Konzepte: Flugzeugbau, Automobilbau, Sportgeräte, Bauwesen
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Ingenieurwesen, Bauwesen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von Materialien hinsichtlich Dichte und Festigkeit, Auswahl des geeigneten Materials für spezifische Anwendungen, Berücksichtigung der Kosten und Verfügbarkeit

Magnesiumlegierungen

Magnesiumlegierungen sind Werkstoffe, die hauptsächlich aus Magnesium bestehen und durch die Zugabe anderer Elemente wie Aluminium, Zink oder Mangan optimiert werden. Sie zeichnen sich durch ihre sehr geringe Dichte und gute Festigkeit aus. Im Leichtbau werden Magnesiumlegierungen vor allem für Bauteile eingesetzt, bei denen eine maximale Gewichtsreduktion erforderlich ist. Allerdings sind sie anfälliger für Korrosion als Aluminiumlegierungen.

  • Abkürzungen: Mg-Legierungen
  • Wortvariationen: Magnesiumbasislegierungen
  • Internationale Begriffe: EN: Magnesium alloys, FR: Alliages de magnésium, ES: Aleaciones de magnesio, IT: Leghe di magnesio
  • Synonyme: Mg-Legierungen
  • Abgrenzung: Aluminiumlegierungen, Stahllegierungen
  • Verwandte Konzepte: Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Elektronik
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Ingenieurwesen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von Magnesiumlegierungen mit anderen Leichtbaumaterialien, Korrosionsschutzmaßnahmen, Einsatz in hochbelasteten Bauteilen

Nachhaltigkeit im Bauwesen

Nachhaltigkeit im Bauwesen bezieht sich auf die Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Dies umfasst den Einsatz umweltfreundlicher Materialien, die Reduzierung des Energieverbrauchs, die Minimierung von Abfall und die Schaffung gesunder und komfortabler Innenräume. Leichtbau kann einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, indem er den Materialeinsatz reduziert und die Energieeffizienz verbessert.

  • Wortvariationen: Umweltverträgliches Bauen
  • Internationale Begriffe: EN: Sustainable construction, FR: Construction durable, ES: Construcción sostenible, IT: Costruzioni sostenibili
  • Synonyme: Umweltfreundliches Bauen
  • Abgrenzung: Konventionelles Bauen
  • Verwandte Konzepte: Gebäudeplanung, Materialauswahl, Energieeffizienz, Ressourcenschonung
  • Fachgebiete: Architektur, Ingenieurwesen, Umweltwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Lebenszyklusanalysen, Ökobilanzen, Zertifizierungssysteme (z.B. LEED, DGNB), Einsatz erneuerbarer Energien

Oberflächenbehandlung

Die Oberflächenbehandlung umfasst verschiedene Verfahren, die dazu dienen, die Eigenschaften der Oberfläche eines Materials zu verbessern. Im Leichtbau werden Oberflächenbehandlungen eingesetzt, um die Korrosionsbeständigkeit, die Verschleißfestigkeit oder die optische Erscheinung von Bauteilen zu erhöhen. Typische Oberflächenbehandlungen sind Eloxieren, Pulverbeschichten, Lackieren und Beschichten mit Schutzschichten.

  • Wortvariationen: Oberflächenveredelung
  • Internationale Begriffe: EN: Surface treatment, FR: Traitement de surface, ES: Tratamiento de superficie, IT: Trattamento superficiale
  • Synonyme: Oberflächenveredelung
  • Abgrenzung: Unbehandelte Oberflächen
  • Verwandte Konzepte: Korrosionsschutz, Verschleißschutz, optische Gestaltung
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Oberflächentechnik, Fertigungstechnik
  • Anwendungsbereiche: Eloxieren von Aluminium, Pulverbeschichten von Stahl, Lackieren von Kunststoffen, Aufbringen von Schutzschichten

Recycling von Metallen

Das Recycling von Metallen ist ein Prozess, bei dem Altmetalle gesammelt, aufbereitet und wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Dies reduziert den Bedarf an neuen Rohstoffen, spart Energie und schont die Umwelt. Im Leichtbau können Metalle wie Aluminium und Stahl recycelt und wieder für neue Konstruktionen verwendet werden. Das Recycling von Metallen ist ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

  • Wortvariationen: Metallwiederverwertung
  • Internationale Begriffe: EN: Metal recycling, FR: Recyclage des métaux, ES: Reciclaje de metales, IT: Riciclaggio dei metalli
  • Synonyme: Metallaufbereitung
  • Abgrenzung: Primärmetallgewinnung
  • Verwandte Konzepte: Abfallwirtschaft, Metallurgie, Umweltschutz
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Ingenieurwesen, Umweltwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Sammlung von Altmetallen, Aufbereitung durch Schmelzen und Legieren, Wiederverwendung in neuen Produkten

Sandwichbauweise

Die Sandwichbauweise ist eine Konstruktionsmethode, bei der zwei dünne Deckschichten durch einen Kern aus einem leichten Material verbunden werden. Dies führt zu einer hohen Steifigkeit und Festigkeit bei geringem Gewicht. Im Leichtbau werden Sandwichpaneele häufig für Fassaden, Dächer und Wände eingesetzt. Der Kern kann aus Schäumen, Holzwerkstoffen oder Wabenstrukturen bestehen.

  • Wortvariationen: Sandwichkonstruktion
  • Internationale Begriffe: EN: Sandwich construction, FR: Construction sandwich, ES: Construcción sándwich, IT: Costruzione a sandwich
  • Synonyme: Mehrschichtbauweise
  • Abgrenzung: Massivbauweise
  • Verwandte Konzepte: Flugzeugbau, Schiffbau, Bauwesen
  • Fachgebiete: Ingenieurwesen, Materialwissenschaft, Bauwesen
  • Anwendungsbereiche: Auswahl des Kernmaterials, Verbindung der Deckschichten, Berechnung der Tragfähigkeit, Einsatz in Fassaden- und Dachkonstruktionen

Smart-Building-Technologien

Smart-Building-Technologien umfassen die Integration von Sensoren, Aktoren und Steuerungssystemen in Gebäude, um deren Funktionalität, Effizienz und Komfort zu verbessern. Im Leichtbau können Smart-Building-Technologien eingesetzt werden, um den Energieverbrauch zu optimieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Nutzung der Räume zu verbessern. Beispiele sind intelligente Beleuchtungssysteme, automatische Beschattung und bedarfsgerechte Lüftung.

  • Wortvariationen: Intelligente Gebäudetechnik
  • Internationale Begriffe: EN: Smart building technologies, FR: Technologies de bâtiment intelligent, ES: Tecnologías de edificio inteligente, IT: Tecnologie per edifici intelligenti
  • Synonyme: Intelligente Gebäudetechnik
  • Abgrenzung: Konventionelle Gebäudetechnik
  • Verwandte Konzepte: Gebäudeautomation, Energiemanagement, Sicherheitstechnik
  • Fachgebiete: Elektrotechnik, Informationstechnik, Bauwesen
  • Anwendungsbereiche: Einsatz von Sensoren, Aktoren, Steuerungssystemen, Integration von erneuerbaren Energien, Optimierung des Energieverbrauchs

Titanlegierungen

Titanlegierungen sind Werkstoffe, die hauptsächlich aus Titan bestehen und durch die Zugabe anderer Elemente wie Aluminium, Vanadium oder Molybdän optimiert werden. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Festigkeit, ihre Korrosionsbeständigkeit und ihr geringes Gewicht aus. Im Leichtbau werden Titanlegierungen vor allem für hochbelastete Bauteile eingesetzt, bei denen extreme Bedingungen herrschen. Allerdings sind sie teurer als Aluminiumlegierungen.

  • Abkürzungen: Ti-Legierungen
  • Wortvariationen: Titanbasislegierungen
  • Internationale Begriffe: EN: Titanium alloys, FR: Alliages de titane, ES: Aleaciones de titanio, IT: Leghe di titanio
  • Synonyme: Ti-Legierungen
  • Abgrenzung: Aluminiumlegierungen, Stahllegierungen
  • Verwandte Konzepte: Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Sportgeräte
  • Fachgebiete: Materialwissenschaft, Ingenieurwesen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von Titanlegierungen mit anderen Leichtbaumaterialien, Einsatz in hochbelasteten Bauteilen, Berücksichtigung der Kosten

Tragwerksplanung

Die Tragwerksplanung ist ein Teilbereich des Bauingenieurwesens, der sich mit der statischen Berechnung und konstruktiven Gestaltung von Tragwerken befasst. Ziel ist es, die Sicherheit, Stabilität und Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken zu gewährleisten. Im Leichtbau erfordert die Tragwerksplanung eine besonders sorgfältige Berücksichtigung der Materialeigenschaften und der Lastverteilung, um das Gewicht zu minimieren, ohne die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen.

  • Wortvariationen: Statische Berechnung
  • Internationale Begriffe: EN: Structural design, FR: Conception structurelle, ES: Diseño estructural, IT: Progettazione strutturale
  • Synonyme: Statik
  • Verwandte Konzepte: Gebäudeplanung, Brückenbau, Ingenieurbau
  • Fachgebiete: Bauingenieurwesen, Statik, Architektur
  • Anwendungsbereiche: Berechnung von Lasten, Dimensionierung von Bauteilen, Nachweis der Standsicherheit, Erstellung von Ausführungsplänen

Verbindungstechniken

Verbindungstechniken sind Verfahren, die dazu dienen, Bauteile miteinander zu verbinden. Im Leichtbau werden verschiedene Verbindungstechniken eingesetzt, wie z.B. Schrauben, Nieten, Kleben, Schweißen und Clinchen. Die Wahl der geeigneten Verbindungstechnik hängt von den zu verbindenden Materialien, den auftretenden Lasten und den Anforderungen an die Dauerhaftigkeit ab. Im Leichtbau ist es wichtig, gewichtssparende Verbindungstechniken einzusetzen.

  • Wortvariationen: Fügetechniken
  • Internationale Begriffe: EN: Joining techniques, FR: Techniques d'assemblage, ES: Técnicas de unión, IT: Tecniche di giunzione
  • Synonyme: Fügetechniken
  • Verwandte Konzepte: Metallbau, Maschinenbau, Fahrzeugbau
  • Fachgebiete: Fertigungstechnik, Ingenieurwesen, Materialwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Schraubverbindungen, Nietverbindungen, Klebverbindungen, Schweißverbindungen, Clinchverbindungen

Wirtschaftlichkeit im Leichtbau

Die Wirtschaftlichkeit im Leichtbau bezieht sich auf die Kosten und Nutzen, die mit dem Einsatz von Leichtbauweisen verbunden sind. Obwohl Leichtbaumaterialien oft teurer sind als konventionelle Materialien, können sie durch geringere Transportkosten, schnellere Montagezeiten und reduzierte Fundamentkosten zu einer insgesamt wirtschaftlicheren Lösung führen. Zudem können Leichtbaukonstruktionen durch ihre Energieeffizienz langfristig Betriebskosten sparen.

  • Wortvariationen: Wirtschaftlicher Vorteil
  • Internationale Begriffe: EN: Economic efficiency in lightweight construction, FR: Efficacité économique dans la construction légère, ES: Eficiencia económica en la construcción ligera, IT: Efficienza economica nelle costruzioni leggere
  • Synonyme: Wirtschaftlicher Vorteil
  • Abgrenzung: Konventionelle Bauweise
  • Verwandte Konzepte: Kostenrechnung, Investitionsplanung, Lebenszykluskostenanalyse
  • Fachgebiete: Bauwirtschaft, Ingenieurwesen, Architektur
  • Anwendungsbereiche: Vergleich von Kosten und Nutzen, Berücksichtigung von Transportkosten, Montagezeiten, Fundamentkosten, Betriebskosten

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen

Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen sind Bewertungssysteme, die die Nachhaltigkeit von Gebäuden anhand verschiedener Kriterien beurteilen. Beispiele sind LEED (Leadership in Energy and Environmental Design), DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) und BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method). Diese Systeme bewerten Aspekte wie Energieeffizienz, Materialauswahl, Wasserverbrauch und Innenraumqualität. Eine Zertifizierung kann die Glaubwürdigkeit und den Wert eines Gebäudes steigern.

  • Wortvariationen: Nachhaltigkeitszertifizierung
  • Internationale Begriffe: EN: Certification systems for sustainable building, FR: Systèmes de certification pour la construction durable, ES: Sistemas de certificación para la construcción sostenible, IT: Sistemi di certificazione per l'edilizia sostenibile
  • Synonyme: Nachhaltigkeitszertifizierung
  • Abgrenzung: Unzertifizierte Gebäude
  • Verwandte Konzepte: Gebäudeplanung, Bauausführung, Gebäudebetrieb
  • Fachgebiete: Architektur, Ingenieurwesen, Umweltwissenschaft
  • Anwendungsbereiche: Bewertung von Energieeffizienz, Materialauswahl, Wasserverbrauch, Innenraumqualität, Erlangung einer Zertifizierung
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