Glossar: Wertpapierkredite & Baufinanzierung
Bauen - Wohnen - Leben im Wandel der Zeit
Wertpapierkredite als Ergänzung zur Baufinanzierung?
— Wertpapierkredite als Ergänzung zur Baufinanzierung? Wer sich mit dem Gedanken an eine Baufinanzierung beschäftigt, wird zunächst einmal seine persönliche Eigenkapitalausstattung überprüfen. Neben den Guthaben auf Spar- und Tagesgeldkonten streckt sich der Begriff Eigenkapital aber noch deutlich weiter. Natürlich zählen Aktien und festverzinsliche Wertpapiere ebenfalls dazu, genauso wie Fonds. Diese werden aber in aller Regel veräußert. Bestehende Lebensversicherungen bieten einen Beleihungswert. Im Rahmen einer Abtretung an die Bank erhöht das Institut entweder das Darlehen, oder, sofern nicht benötigt, reduziert den Beleihungsauslauf in Höhe des Rückkaufswertes des Vertrages. Verwandtendarlehen sind inoffiziell und gelten ebenso wenig als Fremdkapital wie Arbeitgeberdarlehen. Eigenleistungen im Rahmen von Sanierungen bei Bestandsobjekten oder beim Neubau, als Muskelhypothek bekannt, werden ebenfalls dem Eigenkapital zugerechnet. Die Bandbreite, Eigenmittel zu erhöhen und den Fremdmittelbedarf bei der Bank zu senken, ist erheblich. Was passiert aber, wenn ein Immobilienerwerber seine Wertpapiere nicht verkaufen möchte? ... weiterlesen ...
Schlagworte: Aktie Bank Baufinanzierung Beleihungswert Darlehen Eigenkapital Entwicklung Finanzierung IT Immobilie Kondition Kredit Risiko Sicherheit Verkauf Vorteil Wertpapier Wertpapierkredit Zins Zinskosten Zinssatz
Schwerpunktthemen: Baufinanzierung Darlehen Wertpapier Wertpapierkredit
BauKI Hinweis
:
Die nachfolgenden Inhalte wurden mit KI-Systemen erstellt.
Die Inhalte können unvollständig, fehlerhaft oder nicht aktuell sein.
Überprüfen Sie alle Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig.
Die Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken.
Es erfolgt keine Rechts-, Steuer-, Bau-, Finanz-, Planungs- oder Gutachterberatung.
Für Entscheidungen oder fachliche Bewertungen wenden Sie sich bitte immer an qualifizierte Fachleute.
Die Nutzung der Inhalte erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne Gewähr.
BauKI:
Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt
Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Wertpapierkrediten als alternative oder ergänzende Finanzierungsform für Bauvorhaben. Es werden sowohl die Grundlagen von Wertpapierkrediten als auch deren spezifische Anwendung im Kontext der Baufinanzierung erläutert. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Vor- und Nachteile dieser Finanzierungsoption zu vermitteln und die relevanten Fachbegriffe zu definieren.
Glossar - Schnellsprungziele
- Beleihungswert
- Diversifikation
- Forward-Darlehen
- Gebundener Sollzinssatz
- Grundbuch
- Hebelwirkung
- Kreditlinie
- Lombardkredit
- Nachschusspflicht
- Nominalzins
- Portfolio
- Risikobereitschaft
- Sondertilgung
- Tilgung
- Umschuldung
- Variable Verzinsung
- Wertpapier
- Wertpapierdepot
- Zinsbindung
-
Beleihungswert
-
Der Beleihungswert ist der Wert eines Wertpapierdepots, der von der Bank als Sicherheit für einen Kredit akzeptiert wird. Er liegt in der Regel unter dem aktuellen Marktwert der Wertpapiere, um Kursschwankungen und Risiken zu berücksichtigen. Der Beleihungswert bestimmt maßgeblich die Höhe des Kredits, der auf Basis des Wertpapierdepots gewährt werden kann. Die genaue Berechnung des Beleihungswerts variiert je nach Bank und Art der Wertpapiere.
- Wortvariationen: Lombardwert
- Internationale Begriffe: EN: Loan-to-value, FR: Valeur de nantissement, ES: Valor de tasación, IT: Valore di affidamento
- Synonyme: Kreditbesicherungswert
- Abgrenzung: Marktwert, Risikobewertung
- Verwandte Konzepte: Wertpapierkredit, Kreditrisiko, Beleihungsgrenze
- Fachgebiete: Finanzierung, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Berechnung der maximalen Kredithöhe, Risikobewertung von Wertpapierdepots, Festlegung der Beleihungsgrenze
🔗 Begriff "Beleihungswert" im Pressetext suchen und markieren
-
Diversifikation
-
Diversifikation bezeichnet die Streuung von Kapitalanlagen auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen, um das Anlagerisiko zu minimieren. Im Kontext von Wertpapierkrediten ist eine breite Diversifikation des Wertpapierdepots wichtig, um das Risiko von Kursverlusten zu reduzieren, die die Kreditsicherheit gefährden könnten. Eine gute Diversifikation kann auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Beleihungswert des Depots stabil bleibt.
- Wortvariationen: Risikostreuung
- Internationale Begriffe: EN: Diversification, FR: Diversification, ES: Diversificación, IT: Diversificazione
- Synonyme: Risikominimierung
- Abgrenzung: Klumpenrisiko
- Verwandte Konzepte: Wertpapierdepot, Anlagerisiko, Portfolio
- Fachgebiete: Finanzplanung, Risikomanagement
- Anwendungsbereiche: Reduzierung des Anlagerisikos, Optimierung des Portfolios, Erhöhung der Stabilität des Beleihungswerts
🔗 Begriff "Diversifikation" im Pressetext suchen und markieren
-
Forward-Darlehen
-
Ein Forward-Darlehen ist ein Darlehen, dessen Konditionen (Zinssatz, Laufzeit) bereits heute festgelegt werden, die Auszahlung aber erst in der Zukunft erfolgt. Es dient dazu, sich günstige Zinsen für die Zukunft zu sichern, insbesondere wenn ein bestehender Kredit in absehbarer Zeit ausläuft. Im Zusammenhang mit Wertpapierkrediten kann ein Forward-Darlehen genutzt werden, um eine Anschlussfinanzierung zu planen und Zinssicherheit zu gewinnen.
- Wortvariationen: Zinsbindung
- Internationale Begriffe: EN: Forward loan, FR: Prêt à terme, ES: Préstamo a plazo, IT: Prestito a termine
- Synonyme: Terminkredit
- Abgrenzung: Sofort-Darlehen
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Anschlussfinanzierung, Zinsrisiko
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Zinssicherung für die Zukunft, Planungssicherheit bei Anschlussfinanzierungen, Vermeidung von Zinsänderungsrisiken
🔗 Begriff "Forward-Darlehen" im Pressetext suchen und markieren
-
Gebundener Sollzinssatz
-
Der gebundene Sollzinssatz ist der Zinssatz, der für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben ist. Während dieser Zinsbindungsfrist bleibt der Zinssatz unverändert, unabhängig von Marktschwankungen. Dies bietet Planungssicherheit für den Kreditnehmer. Bei Wertpapierkrediten kann ein gebundener Sollzinssatz gewählt werden, um die Zinskosten über einen bestimmten Zeitraum zu fixieren.
- Wortvariationen: Festzins
- Internationale Begriffe: EN: Fixed interest rate, FR: Taux d'intérêt fixe, ES: Tipo de interés fijo, IT: Tasso di interesse fisso
- Synonyme: Festzinssatz
- Abgrenzung: Variabler Sollzinssatz
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Zinsbindung, Sollzins
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Planungssicherheit bei Zinskosten, Schutz vor steigenden Zinsen, Kalkulierbarkeit der monatlichen Raten
🔗 Begriff "Gebundener Sollzinssatz" im Pressetext suchen und markieren
-
Grundbuch
-
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, in dem alle Grundstücke und deren Eigentümer sowie Belastungen (z.B. Hypotheken) verzeichnet sind. Bei einer Baufinanzierung wird in der Regel eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen, um die Forderung der Bank abzusichern. Bei einem Wertpapierkredit, der zur Baufinanzierung eingesetzt wird, kann das Grundbuch eine Rolle spielen, wenn der Kredit später durch eine herkömmliche Baufinanzierung mit Grundschuld ersetzt wird.
- Wortvariationen: Eigentumsregister
- Internationale Begriffe: EN: Land register, FR: Cadastre, ES: Registro de la propiedad, IT: Catasto
- Synonyme: Liegenschaftsregister
- Abgrenzung: Baulastenverzeichnis
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Grundschuld, Eigentum
- Fachgebiete: Immobilienrecht, Sachenrecht
- Anwendungsbereiche: Nachweis des Eigentums, Eintragung von Belastungen, Sicherung von Gläubigerrechten
-
Hebelwirkung
-
Die Hebelwirkung (Leverage) beschreibt den Effekt, dass mit dem Einsatz von Fremdkapital (z.B. einem Kredit) eine überproportionale Wirkung auf die Eigenkapitalrendite erzielt werden kann. Im Kontext von Wertpapierkrediten kann die Hebelwirkung genutzt werden, um mit geliehenem Kapital höhere Renditen zu erzielen, birgt aber auch das Risiko überproportionaler Verluste. Die Hebelwirkung verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste.
- Wortvariationen: Leverage-Effekt
- Internationale Begriffe: EN: Leverage, FR: Effet de levier, ES: Apalancamiento, IT: Leva finanziaria
- Synonyme: Kapitalhebel
- Abgrenzung: Eigenkapitalrendite
- Verwandte Konzepte: Wertpapierhandel, Kreditfinanzierung, Renditeoptimierung
- Fachgebiete: Finanzmathematik, Investitionstheorie
- Anwendungsbereiche: Steigerung der Rendite, Erhöhung des Risikos, Optimierung des Kapitaleinsatzes
-
Kreditlinie
-
Eine Kreditlinie ist ein Rahmen, bis zu dem ein Kreditnehmer jederzeit Geld abrufen kann. Im Gegensatz zu einem festen Darlehen ist die Kreditlinie flexibler und ermöglicht es, nur den tatsächlich benötigten Betrag in Anspruch zu nehmen. Bei Wertpapierkrediten kann eine Kreditlinie eingerichtet werden, um kurzfristige Finanzierungsbedürfnisse zu decken oder um flexibel auf Marktchancen zu reagieren. Die Zinsen fallen nur auf den tatsächlich abgerufenen Betrag an.
- Wortvariationen: Abrufkredit
- Internationale Begriffe: EN: Credit line, FR: Ligne de crédit, ES: Línea de crédito, IT: Linea di credito
- Synonyme: Kontokorrentkredit
- Abgrenzung: Festes Darlehen
- Verwandte Konzepte: Wertpapierkredit, Flexibilität, Finanzierungsbedarf
- Fachgebiete: Finanzierung, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Flexible Finanzierung, kurzfristige Liquidität, Anpassung an den tatsächlichen Bedarf
-
Lombardkredit
-
Ein Lombardkredit ist ein kurzfristiger Kredit, der durch bewegliche Sachen (z.B. Wertpapiere, Edelmetalle) besichert wird. Der Kreditnehmer verpfändet die Wertpapiere als Sicherheit für den Kredit. Im Falle eines Zahlungsausfalls kann die Bank die Wertpapiere verwerten, um ihre Forderungen zu begleichen. Lombardkredite sind eine Form des Wertpapierkredits und werden oft zur kurzfristigen Liquiditätsbeschaffung genutzt.
- Wortvariationen: Wertpapierkredit
- Internationale Begriffe: EN: Lombard loan, FR: Crédit Lombard, ES: Crédito lombardo, IT: Credito lombard
- Synonyme: Pfandkredit
- Abgrenzung: Blankokredit
- Verwandte Konzepte: Wertpapiere, Kreditbesicherung, Liquidität
- Fachgebiete: Finanzierung, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Kurzfristige Liquiditätsbeschaffung, Besicherung durch Wertpapiere, flexible Kreditaufnahme
🔗 Begriff "Lombardkredit" im Pressetext suchen und markieren
-
Nachschusspflicht
-
Die Nachschusspflicht bedeutet, dass ein Anleger bei Verlusten über den eingesetzten Kapitalbetrag hinaus weiteres Kapital nachschießen muss, um seine Position zu decken. Bei Wertpapierkrediten kann eine Nachschusspflicht entstehen, wenn der Wert der als Sicherheit hinterlegten Wertpapiere stark sinkt und der Beleihungswert unterschritten wird. Die Bank fordert dann den Kreditnehmer auf, zusätzliche Sicherheiten zu stellen oder den Kredit teilweise zurückzuzahlen.
- Wortvariationen: Margin Call
- Internationale Begriffe: EN: Margin call, FR: Appel de marge, ES: Llamada de margen, IT: Richiesta di margine
- Synonyme: Sicherheitsleistung
- Abgrenzung: Keine Nachschusspflicht
- Verwandte Konzepte: Wertpapierkredit, Kursverluste, Risikomanagement
- Fachgebiete: Finanzrecht, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Absicherung der Bank, Reaktion auf Kursverluste, Vermeidung von Kreditausfällen
🔗 Begriff "Nachschusspflicht" im Pressetext suchen und markieren
-
Nominalzins
-
Der Nominalzins ist der Zinssatz, der auf den Nennwert eines Kredits oder einer Anlage gezahlt wird. Er gibt den jährlichen Zinsbetrag in Prozent an, ohne Berücksichtigung von Gebühren, Inflation oder Zinseszinsen. Im Kontext von Wertpapierkrediten ist der Nominalzins ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Gesamtkosten des Kredits.
- Wortvariationen: Zinssatz
- Internationale Begriffe: EN: Nominal interest rate, FR: Taux d'intérêt nominal, ES: Tipo de interés nominal, IT: Tasso di interesse nominale
- Synonyme: Zinssatz
- Abgrenzung: Effektivzins
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Kreditzinsen, Zinsvergleich
- Fachgebiete: Finanzmathematik, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Berechnung der Zinskosten, Vergleich von Kreditangeboten, Grundlage für die Kreditentscheidung
-
Portfolio
-
Ein Portfolio ist eine Zusammenstellung verschiedener Kapitalanlagen, wie z.B. Aktien, Anleihen, Fonds oder Immobilien. Ziel eines Portfolios ist es, durch Diversifikation das Anlagerisiko zu minimieren und eine optimale Rendite zu erzielen. Bei Wertpapierkrediten dient das Wertpapierportfolio als Sicherheit für den Kredit. Die Zusammensetzung des Portfolios beeinflusst den Beleihungswert und das Risiko des Kredits.
- Wortvariationen: Wertpapierbestand
- Internationale Begriffe: EN: Portfolio, FR: Portefeuille, ES: Cartera, IT: Portafoglio
- Synonyme: Anlagebestand
- Abgrenzung: Einzelanlage
- Verwandte Konzepte: Wertpapiere, Diversifikation, Anlagerisiko
- Fachgebiete: Finanzplanung, Vermögensverwaltung
- Anwendungsbereiche: Risikostreuung, Renditeoptimierung, Anpassung an die Anlageziele
-
Risikobereitschaft
-
Die Risikobereitschaft beschreibt die Bereitschaft eines Anlegers, Risiken einzugehen, um höhere Renditen zu erzielen. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der finanziellen Situation, dem Anlagehorizont und der persönlichen Einstellung zum Risiko. Bei der Entscheidung für einen Wertpapierkredit zur Baufinanzierung spielt die Risikobereitschaft eine wichtige Rolle, da diese Finanzierungsform mit höheren Risiken verbunden sein kann als eine herkömmliche Baufinanzierung.
- Wortvariationen: Risikotoleranz
- Internationale Begriffe: EN: Risk appetite, FR: Appétit pour le risque, ES: Apetito de riesgo, IT: Propensione al rischio
- Synonyme: Risikofreude
- Abgrenzung: Risikoaversion
- Verwandte Konzepte: Wertpapierkredit, Anlagerisiko, Renditechance
- Fachgebiete: Finanzpsychologie, Anlageberatung
- Anwendungsbereiche: Einschätzung des eigenen Risikoprofils, Anpassung der Anlagestrategie, Berücksichtigung der finanziellen Situation
🔗 Begriff "Risikobereitschaft" im Pressetext suchen und markieren
-
Sondertilgung
-
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Tilgung eines Kredits, die über die regulären Tilgungsraten hinaus geleistet wird. Sondertilgungen ermöglichen es, die Restschuld schneller zu reduzieren und die Laufzeit des Kredits zu verkürzen. Bei Wertpapierkrediten können Sondertilgungen genutzt werden, um die Abhängigkeit von den Wertpapieren als Sicherheit zu verringern und das Risiko zu reduzieren.
- Wortvariationen: Zusatztilgung
- Internationale Begriffe: EN: Special repayment, FR: Remboursement anticipé, ES: Amortización anticipada, IT: Rimborso anticipato
- Synonyme: Zusätzliche Tilgung
- Abgrenzung: Reguläre Tilgung
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Kreditlaufzeit, Restschuld
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Verkürzung der Kreditlaufzeit, Reduzierung der Zinskosten, schnellere Entschuldung
🔗 Begriff "Sondertilgung" im Pressetext suchen und markieren
-
Tilgung
-
Die Tilgung ist die regelmäßige Rückzahlung eines Kredits. Sie besteht aus einem Teil Zinsen und einem Teil Schuldentilgung. Mit jeder Tilgungsrate reduziert sich die Restschuld des Kredits. Bei Wertpapierkrediten ist die Tilgung ein wichtiger Faktor, um die Abhängigkeit von den Wertpapieren als Sicherheit zu verringern und das Risiko zu reduzieren. Die Höhe der Tilgung beeinflusst die Laufzeit und die Gesamtkosten des Kredits.
- Wortvariationen: Amortisation
- Internationale Begriffe: EN: Repayment, FR: Amortissement, ES: Amortización, IT: Ammortamento
- Synonyme: Rückzahlung
- Abgrenzung: Zinszahlung
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Kreditrate, Restschuld
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Reduzierung der Restschuld, Verringerung der Zinskosten, planmäßige Entschuldung
-
Umschuldung
-
Eine Umschuldung bezeichnet die Ablösung eines bestehenden Kredits durch einen neuen Kredit mit besseren Konditionen (z.B. niedrigeren Zinsen). Im Zusammenhang mit Wertpapierkrediten kann eine Umschuldung sinnvoll sein, wenn sich die Zinsen am Markt verändert haben oder wenn eine günstigere Finanzierungsalternative (z.B. eine herkömmliche Baufinanzierung) verfügbar ist. Durch eine Umschuldung können Zinskosten gespart und die finanzielle Situation verbessert werden.
- Wortvariationen: Kreditablösung
- Internationale Begriffe: EN: Refinancing, FR: Refinancement, ES: Refinanciación, IT: Rinegoziazione
- Synonyme: Kreditumstellung
- Abgrenzung: Neuverschuldung
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Zinsvorteil, Kreditkosten
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Senkung der Zinskosten, Verbesserung der finanziellen Situation, Anpassung an veränderte Marktbedingungen
-
Variable Verzinsung
-
Die variable Verzinsung bedeutet, dass der Zinssatz eines Kredits oder einer Anlage sich im Laufe der Zeit an die aktuellen Marktbedingungen anpasst. Bei Wertpapierkrediten mit variabler Verzinsung kann der Zinssatz steigen oder fallen, abhängig von der Entwicklung der Referenzzinssätze (z.B. EURIBOR). Dies bietet Chancen bei sinkenden Zinsen, birgt aber auch das Risiko steigender Zinskosten.
- Wortvariationen: Flexible Verzinsung
- Internationale Begriffe: EN: Variable interest rate, FR: Taux d'intérêt variable, ES: Tipo de interés variable, IT: Tasso di interesse variabile
- Synonyme: Anpassungsfähige Verzinsung
- Abgrenzung: Feste Verzinsung
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Zinsrisiko, Marktzinsen
- Fachgebiete: Finanzmathematik, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Anpassung an Marktentwicklungen, Chancen bei sinkenden Zinsen, Risiko steigender Zinskosten
🔗 Begriff "Variable Verzinsung" im Pressetext suchen und markieren
-
Wertpapier
-
Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein bestimmtes Recht verbrieft, z.B. das Recht auf eine Beteiligung an einem Unternehmen (Aktie) oder das Recht auf Rückzahlung eines geliehenen Betrags (Anleihe). Wertpapiere werden an der Börse gehandelt und unterliegen Kursschwankungen. Bei Wertpapierkrediten dienen Wertpapiere als Sicherheit für den Kredit. Die Art und Qualität der Wertpapiere beeinflussen den Beleihungswert und das Risiko des Kredits.
- Wortvariationen: Kapitalanlage
- Internationale Begriffe: EN: Security, FR: Titre financier, ES: Valor, IT: Titolo
- Synonyme: Anlageinstrument
- Abgrenzung: Sachwert
- Verwandte Konzepte: Aktie, Anleihe, Fonds
- Fachgebiete: Finanzwirtschaft, Kapitalmarkt
- Anwendungsbereiche: Kapitalanlage, Handel an der Börse, Besicherung von Krediten
-
Wertpapierdepot
-
Ein Wertpapierdepot ist ein Konto, auf dem Wertpapiere verwahrt und verwaltet werden. Es dient als Grundlage für den Handel mit Wertpapieren. Bei Wertpapierkrediten dient das Wertpapierdepot als Sicherheit für den Kredit. Der Wert des Depots und die darin enthaltenen Wertpapiere bestimmen den Beleihungswert und das Risiko des Kredits.
- Wortvariationen: Depotkonto
- Internationale Begriffe: EN: Securities account, FR: Compte titres, ES: Cuenta de valores, IT: Deposito titoli
- Synonyme: Anlagekonto
- Abgrenzung: Girokonto
- Verwandte Konzepte: Wertpapiere, Depotverwaltung, Anlageberatung
- Fachgebiete: Finanzwirtschaft, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Verwahrung von Wertpapieren, Handel mit Wertpapieren, Besicherung von Krediten
🔗 Begriff "Wertpapierdepot" im Pressetext suchen und markieren
-
Zinsbindung
-
Die Zinsbindung ist der Zeitraum, für den der Zinssatz eines Kredits festgeschrieben ist. Während der Zinsbindungsfrist bleibt der Zinssatz unverändert, unabhängig von Marktschwankungen. Dies bietet Planungssicherheit für den Kreditnehmer. Bei Wertpapierkrediten kann eine Zinsbindung gewählt werden, um die Zinskosten über einen bestimmten Zeitraum zu fixieren.
- Wortvariationen: Zinsfestschreibung
- Internationale Begriffe: EN: Fixed interest period, FR: Période de taux fixe, ES: Período de tipo fijo, IT: Periodo di tasso fisso
- Synonyme: Zinsgarantie
- Abgrenzung: Variable Verzinsung
- Verwandte Konzepte: Baufinanzierung, Sollzins, Zinsrisiko
- Fachgebiete: Finanzierung, Kreditwesen
- Anwendungsbereiche: Planungssicherheit bei Zinskosten, Schutz vor steigenden Zinsen, Kalkulierbarkeit der monatlichen Raten
