Glossar: Eigenkapital mit Sparplänen aufbauen
Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen
Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen
— Mit Sparplänen das Eigenkapital aufbauen. Traumhaft niedrige Bauzinsen lassen bei vielen Mietern den Wunsch beständig anwachsen, den Traum von den eigenen vier Wänden endlich zu realisieren. Der Dreh- und Angelpunkt für eine Baufinanzierung stellt jedoch das Eigenkapital dar. Vom Eigenkapital hängt es ab, wie viel Immobilie sich ein Käufer leisten kann. Darüber hinaus sollten bei einer Finanzierung Eigenmittel in Höhe von 20 Prozent des Kaufpreises zuzüglich der Erwerbsnebenkosten zur Verfügung stehen. Als Eigenmittel zählen dabei weit mehr Positionen als nur das Geld auf dem Konto. Wertpapiere, beleihungsfähige Lebensversicherungen oder Arbeitgeberdarlehen helfen, den Beleihungsrahmen des Objektes nach unten zu drücken. Darüber hinaus sparen die Erwerber nicht nur, weil der Kredit niedriger ausfällt. Banken unterscheiden bei der Höhe der Zinsen auch, ob der Beleihungsrahmen, also das Darlehen, mehr als 60 Prozent oder sogar mehr als 80 Prozent ausmacht. ... weiterlesen ...
Schlagworte: Aktie Anlage Anleger Bank Baufinanzierung Bausparvertrag ETF Eigenkapital Eigenkapitalaufbau Eigenmittel Finanzierung Fonds IT Immobilie Immobilienprojekt Inflation Rendite Risiko Sparplan Wertpapier Zins
Schwerpunktthemen: Aktie Eigenkapital Eigenmittel
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Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt
Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit dem Aufbau von Eigenkapital durch Sparpläne, insbesondere im Hinblick auf Investitionen in Aktien und andere Finanzprodukte. Es werden sowohl grundlegende Konzepte als auch spezifische Fachbegriffe erläutert, die für das Verständnis und die erfolgreiche Umsetzung von Sparplänen relevant sind. Ziel ist es, ein fundiertes Wissen zu vermitteln, um informierte Entscheidungen beim Vermögensaufbau treffen zu können. Ein besonderer Fokus liegt auf den Chancen und Risiken, die mit verschiedenen Anlageformen verbunden sind.
Glossar - Schnellsprungziele
- Aktie
- Aktienfonds
- Aktiensparplan
- Anlagehorizont
- Börse
- Cost-Average-Effekt
- Depot
- Diversifikation
- Dividende
- Eigenkapital
- Eigenmittel
- ETF (Exchange Traded Fund)
- Inflation
- Kapitalertragsteuer
- Ordergebühren
- Rendite
- Risikobereitschaft
- Sparrate
- Veräußerungsgewinn
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Aktie
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Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft verbrieft. Als Aktionär sind Sie Miteigentümer des Unternehmens und haben Anspruch auf einen Teil des Gewinns (Dividende). Aktienkurse können stark schwanken, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Der Wert einer Aktie wird durch Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt.
- Wortvariationen: Anteilschein, Wertpapier, Beteiligung
- Internationale Begriffe: EN: Share, FR: Action, ES: Acción, IT: Azione
- Synonyme: Firmenanteil
- Abgrenzung: Anleihe, Fondsanteil
- Verwandte Konzepte: Börse, Dividende, Aktiengesellschaft, Depot
- Fachgebiete: Finanzwesen, Kapitalmarkt
- Anwendungsbereiche: Investition in Unternehmen, Teilnahme an Gewinn und Verlust, langfristiger Vermögensaufbau
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Aktienfonds
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Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der hauptsächlich in Aktien investiert. Das Fondsmanagement wählt die Aktien nach bestimmten Kriterien aus und verwaltet das Portfolio. Durch die Streuung des Kapitals auf viele verschiedene Aktien reduziert ein Aktienfonds das Risiko im Vergleich zur Einzelaktienanlage. Anleger erwerben Anteile am Fonds und partizipieren an dessen Wertentwicklung.
- Wortvariationen: Investmentfonds, Wertpapierfonds
- Internationale Begriffe: EN: Equity fund, FR: Fonds d'actions, ES: Fondo de acciones, IT: Fondo azionario
- Synonyme: Aktienpool
- Abgrenzung: Rentenfonds, Mischfonds
- Verwandte Konzepte: Fondsmanagement, Diversifikation, Wertentwicklung, Investment
- Fachgebiete: Finanzwesen, Kapitalanlage
- Anwendungsbereiche: Risikostreuung durch Investition in viele Aktien, professionelles Fondsmanagement, langfristiger Vermögensaufbau
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Aktiensparplan
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Ein Aktiensparplan ermöglicht es, regelmäßig kleine Beträge in Aktien oder Aktienfonds zu investieren. Die Käufe erfolgen in der Regel monatlich oder quartalsweise. Durch den Cost-Average-Effekt können Anleger von Kursschwankungen profitieren. Aktiensparpläne sind eine einfache Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen und vom Wachstum der Aktienmärkte zu profitieren.
- Wortvariationen: Wertpapiersparplan, Fondssparplan
- Internationale Begriffe: EN: Stock savings plan, FR: Plan d'épargne en actions, ES: Plan de ahorro en acciones, IT: Piano di risparmio azionario
- Synonyme: Aktienratensparen
- Abgrenzung: Festgeld, Tagesgeld
- Verwandte Konzepte: Cost-Average-Effekt, Sparrate, Depot, langfristige Anlage
- Fachgebiete: Finanzplanung, Vermögensaufbau
- Anwendungsbereiche: Regelmäßiges Investieren kleiner Beträge, Nutzung des Cost-Average-Effekts, langfristiger Vermögensaufbau mit Aktien
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Anlagehorizont
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Der Anlagehorizont bezeichnet den Zeitraum, über den eine Kapitalanlage gehalten werden soll. Je länger der Anlagehorizont, desto risikoreichere Anlagen können in Betracht gezogen werden, da kurzfristige Kursschwankungen weniger ins Gewicht fallen. Bei einem kurzen Anlagehorizont sollten konservativere Anlagen bevorzugt werden, um das Risiko von Verlusten zu minimieren. Der Anlagehorizont ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Anlageprodukte.
- Wortvariationen: Investitionszeitraum, Haltedauer
- Internationale Begriffe: EN: Investment horizon, FR: Horizon d'investissement, ES: Horizonte de inversión, IT: Orizzonte di investimento
- Synonyme: Anlagedauer
- Verwandte Konzepte: Risikobereitschaft, Renditeerwartung, Anlagestrategie, Portfolio
- Fachgebiete: Finanzplanung, Vermögensverwaltung
- Anwendungsbereiche: Bestimmung der passenden Anlagestrategie, Auswahl geeigneter Anlageprodukte, Berücksichtigung der persönlichen Lebensplanung
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Börse
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Die Börse ist ein organisierter Marktplatz, an dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe und Derivate gehandelt werden. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander und bilden die Preise. Die Börse bietet Unternehmen die Möglichkeit, Kapital durch die Ausgabe von Aktien zu beschaffen. Anleger können an der Börse Wertpapiere kaufen und verkaufen, um von Kurssteigerungen zu profitieren oder Dividenden zu erhalten.
- Wortvariationen: Wertpapierbörse, Kapitalmarkt
- Internationale Begriffe: EN: Stock exchange, FR: Bourse, ES: Bolsa, IT: Borsa
- Synonyme: Handelsplatz
- Verwandte Konzepte: Aktien, Anleihen, Index, Kurs
- Fachgebiete: Finanzwesen, Kapitalmarkt
- Anwendungsbereiche: Handel mit Wertpapieren, Preisfindung, Kapitalbeschaffung für Unternehmen
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Cost-Average-Effekt
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Der Cost-Average-Effekt beschreibt den Vorteil, der sich bei regelmäßigen Investitionen in Wertpapiere ergibt. Da bei gleichbleibender Sparrate bei niedrigen Kursen mehr Anteile gekauft werden als bei hohen Kursen, ergibt sich über die Zeit ein günstigerer Durchschnittspreis. Der Cost-Average-Effekt reduziert das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine große Summe zu investieren.
- Wortvariationen: Durchschnittskosteneffekt
- Internationale Begriffe: EN: Cost averaging, FR: Lissage des coûts, ES: Promedio de costos, IT: Media del costo
- Synonyme: Durchschnittspreiseffekt
- Verwandte Konzepte: Aktiensparplan, Fondssparplan, regelmäßige Anlage, langfristige Investition
- Fachgebiete: Finanzmathematik, Anlagestrategie
- Anwendungsbereiche: Reduzierung des Risikos durch regelmäßige Investitionen, langfristiger Vermögensaufbau, Nutzung von Kursschwankungen
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Depot
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Ein Depot ist ein Konto, auf dem Wertpapiere wie Aktien, Anleihen und Fondsanteile verwahrt werden. Es dient der sicheren Aufbewahrung und Verwaltung der Wertpapiere. Depots werden in der Regel von Banken oder Online-Brokern angeboten. Über das Depot können Anleger Wertpapiere kaufen und verkaufen sowie ihre Bestände verwalten.
- Wortvariationen: Wertpapierdepot, Anlagekonto
- Internationale Begriffe: EN: Securities account, FR: Compte titres, ES: Cuenta de valores, IT: Deposito titoli
- Synonyme: Wertpapierverwahrung
- Abgrenzung: Girokonto, Sparkonto
- Verwandte Konzepte: Aktien, Anleihen, Fonds, Broker
- Fachgebiete: Finanzwesen, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Sichere Verwahrung von Wertpapieren, Verwaltung von Wertpapierbeständen, Durchführung von Wertpapiertransaktionen
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Diversifikation
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Diversifikation bedeutet die Streuung des Kapitals auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen. Ziel der Diversifikation ist es, das Risiko zu reduzieren, indem Verluste in einer Anlage durch Gewinne in einer anderen Anlage ausgeglichen werden. Eine breite Diversifikation ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Anlagestrategie.
- Wortvariationen: Risikostreuung, Portfoliodiversifizierung
- Internationale Begriffe: EN: Diversification, FR: Diversification, ES: Diversificación, IT: Diversificazione
- Synonyme: Streuung
- Abgrenzung: Konzentration
- Verwandte Konzepte: Portfolio, Anlageklassen, Risikomanagement, Aktienfonds
- Fachgebiete: Finanzplanung, Portfoliotheorie
- Anwendungsbereiche: Reduzierung des Anlagerisikos, Ausgleich von Verlusten, langfristiger Vermögensaufbau
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Dividende
-
Die Dividende ist eine Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre. Sie wird in der Regel einmal jährlich pro Aktie ausgezahlt. Die Höhe der Dividende hängt vom Gewinn des Unternehmens und der Dividendenpolitik ab. Dividenden sind eine wichtige Einnahmequelle für Anleger und können zur Rendite einer Aktie beitragen.
- Wortvariationen: Gewinnausschüttung
- Internationale Begriffe: EN: Dividend, FR: Dividende, ES: Dividendo, IT: Dividendo
- Synonyme: Gewinnbeteiligung
- Verwandte Konzepte: Aktie, Aktiengesellschaft, Rendite, Gewinn
- Fachgebiete: Finanzwesen, Unternehmensrecht
- Anwendungsbereiche: Gewinnbeteiligung für Aktionäre, Einnahmequelle für Anleger, Attraktivitätssteigerung von Aktien
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Eigenkapital
-
Eigenkapital ist der Teil des Vermögens eines Unternehmens, der den Eigentümern gehört. Es ist die Differenz zwischen dem Gesamtvermögen und den Schulden. Eigenkapital kann durch Einlagen der Eigentümer oder durch einbehaltene Gewinne entstehen. Ein hoher Eigenkapitalanteil stärkt die finanzielle Stabilität eines Unternehmens.
- Wortvariationen: Reinvermögen, Nettobetriebsvermögen
- Internationale Begriffe: EN: Equity, FR: Capitaux propres, ES: Capital propio, IT: Capitale proprio
- Synonyme: Beteiligungskapital
- Abgrenzung: Fremdkapital
- Verwandte Konzepte: Bilanz, Vermögen, Schulden, Finanzierung
- Fachgebiete: Betriebswirtschaft, Finanzwesen
- Anwendungsbereiche: Finanzielle Grundlage eines Unternehmens, Haftungsgrundlage, Stärkung der Kreditwürdigkeit
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Eigenmittel
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Eigenmittel sind finanzielle Mittel, die aus eigenen Quellen stammen und nicht durch Kredite oder andere Fremdfinanzierungen aufgebracht wurden. Im Kontext von Immobilienfinanzierungen umfassen Eigenmittel beispielsweise Ersparnisse, Bausparguthaben oder den Wert eines bereits vorhandenen Grundstücks. Der Einsatz von Eigenmitteln reduziert die benötigte Kreditsumme und damit die monatliche Belastung.
- Wortvariationen: Eigene Mittel, Selbstfinanzierung
- Internationale Begriffe: EN: Own funds, FR: Fonds propres, ES: Fondos propios, IT: Fondi propri
- Synonyme: Selbstbeschafftes Kapital
- Abgrenzung: Fremdmittel
- Verwandte Konzepte: Finanzierung, Kredit, Immobilie, Bausparen
- Fachgebiete: Finanzplanung, Immobilienwirtschaft
- Anwendungsbereiche: Reduzierung der Kreditaufnahme, Senkung der Zinslast, Erhöhung der finanziellen Flexibilität
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ETF (Exchange Traded Fund)
-
Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines bestimmten Index (z.B. DAX) abbildet. ETFs sind in der Regel kostengünstiger als aktiv gemanagte Fonds, da sie keinen Fondsmanager haben, der die Aktienauswahl trifft. ETFs ermöglichen es Anlegern, einfach und kostengünstig in einen breiten Markt zu investieren.
- Abkürzungen: ETF
- Wortvariationen: Börsengehandelter Indexfonds
- Internationale Begriffe: EN: Exchange Traded Fund, FR: ETF, ES: ETF, IT: ETF
- Synonyme: Indexfonds
- Abgrenzung: Aktiv gemanagter Fonds
- Verwandte Konzepte: Index, Börse, passives Investieren, Kosten
- Fachgebiete: Finanzwesen, Kapitalanlage
- Anwendungsbereiche: Kostengünstige Investition in einen breiten Markt, einfache Abbildung eines Index, hohe Transparenz
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Inflation
-
Inflation bezeichnet den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Inflation führt zu einer Verringerung der Kaufkraft des Geldes, da man für die gleiche Menge Geld weniger Waren und Dienstleistungen kaufen kann. Die Inflation wird in der Regel als prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindex gemessen.
- Wortvariationen: Geldentwertung, Teuerung
- Internationale Begriffe: EN: Inflation, FR: Inflation, ES: Inflación, IT: Inflazione
- Synonyme: Preissteigerung
- Abgrenzung: Deflation
- Verwandte Konzepte: Verbraucherpreisindex, Kaufkraft, Zinsen, Geldpolitik
- Fachgebiete: Volkswirtschaft, Geldtheorie
- Anwendungsbereiche: Verlust der Kaufkraft, Anpassung von Löhnen und Preisen, Einfluss auf Zinsen und Investitionen
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Kapitalertragsteuer
-
Die Kapitalertragsteuer ist eine Steuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen, wie z.B. Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne von Wertpapieren. In Deutschland beträgt die Kapitalertragsteuer in der Regel 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Kapitalertragsteuer wird von der Bank oder dem Broker direkt an das Finanzamt abgeführt.
- Abkürzungen: KESt
- Wortvariationen: Abgeltungssteuer
- Internationale Begriffe: EN: Capital gains tax, FR: Impôt sur le revenu du capital, ES: Impuesto sobre las ganancias de capital, IT: Imposta sui redditi di capitale
- Synonyme: Zinssteuer
- Abgrenzung: Einkommensteuer
- Verwandte Konzepte: Zinsen, Dividenden, Veräußerungsgewinne, Freibetrag
- Fachgebiete: Steuerrecht, Finanzwesen
- Anwendungsbereiche: Besteuerung von Kapitalerträgen, automatische Abführung an das Finanzamt, Berücksichtigung von Freibeträgen
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Ordergebühren
-
Ordergebühren sind die Kosten, die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren über einen Broker oder eine Bank anfallen. Die Höhe der Ordergebühren kann je nach Anbieter und Transaktionsvolumen variieren. Geringe Ordergebühren sind besonders für Anleger mit kleinen Sparraten wichtig, da sie die Rendite nicht unnötig schmälern sollen.
- Wortvariationen: Transaktionskosten, Courtage
- Internationale Begriffe: EN: Order fees, FR: Frais de courtage, ES: Comisiones de corretaje, IT: Commissioni di intermediazione
- Synonyme: Transaktionsgebühren
- Verwandte Konzepte: Broker, Depot, Transaktion, Wertpapierhandel
- Fachgebiete: Finanzwesen, Bankwesen
- Anwendungsbereiche: Kosten für den Wertpapierhandel, Vergleich von Anbietern, Einfluss auf die Rendite
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Rendite
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Die Rendite ist ein Maß für den Erfolg einer Kapitalanlage. Sie gibt an, welcher Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erzielt wurde. Die Rendite wird in der Regel als Prozentsatz pro Jahr angegeben. Bei Aktien setzt sich die Rendite aus Dividenden und Kurssteigerungen zusammen. Eine hohe Rendite ist das Ziel jeder Kapitalanlage, sollte aber immer im Verhältnis zum eingegangenen Risiko betrachtet werden.
- Wortvariationen: Ertrag, Gewinn
- Internationale Begriffe: EN: Return, FR: Rendement, ES: Rentabilidad, IT: Rendimento
- Synonyme: Kapitalertrag
- Abgrenzung: Verlust
- Verwandte Konzepte: Aktien, Anleihen, Zinsen, Dividenden
- Fachgebiete: Finanzwesen, Kapitalanlage
- Anwendungsbereiche: Messung des Anlageerfolgs, Vergleich von Anlageprodukten, Berücksichtigung des Risikos
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Risikobereitschaft
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Die Risikobereitschaft beschreibt die Bereitschaft eines Anlegers, Verluste in Kauf zu nehmen, um höhere Renditechancen zu erzielen. Die Risikobereitschaft ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Anlageprodukte. Anleger mit hoher Risikobereitschaft können in risikoreichere Anlagen wie Aktien investieren, während Anleger mit geringer Risikobereitschaft konservativere Anlagen wie Anleihen bevorzugen sollten.
- Wortvariationen: Risikotoleranz, Risikofreude
- Internationale Begriffe: EN: Risk appetite, FR: Appétit pour le risque, ES: Apetito por el riesgo, IT: Propensione al rischio
- Synonyme: Risikofreudigkeit
- Abgrenzung: Risikoaversion
- Verwandte Konzepte: Anlagestrategie, Portfolio, Risikomanagement, Renditeerwartung
- Fachgebiete: Finanzpsychologie, Finanzplanung
- Anwendungsbereiche: Bestimmung der passenden Anlagestrategie, Auswahl geeigneter Anlageprodukte, Berücksichtigung der persönlichen Umstände
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Sparrate
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Die Sparrate ist der Betrag, der regelmäßig gespart und investiert wird. Die Höhe der Sparrate hängt von den finanziellen Möglichkeiten und den Sparzielen des Anlegers ab. Eine höhere Sparrate führt zu einem schnelleren Vermögensaufbau. Bei Aktiensparplänen wird die Sparrate in regelmäßigen Abständen (z.B. monatlich oder quartalsweise) in Aktien oder Aktienfonds investiert.
- Wortvariationen: Sparbetrag, Ansparrate
- Internationale Begriffe: EN: Savings rate, FR: Taux d'épargne, ES: Tasa de ahorro, IT: Tasso di risparmio
- Synonyme: Ansparbetrag
- Abgrenzung: Konsumausgaben
- Verwandte Konzepte: Aktiensparplan, Fondssparplan, Vermögensaufbau, Finanzplanung
- Fachgebiete: Finanzplanung, Haushaltsführung
- Anwendungsbereiche: Regelmäßiges Sparen und Investieren, schnellerer Vermögensaufbau, Erreichung von Sparzielen
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Veräußerungsgewinn
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Ein Veräußerungsgewinn entsteht, wenn ein Wertpapier (z.B. Aktie oder Fondsanteil) zu einem höheren Preis verkauft wird, als es gekauft wurde. Der Veräußerungsgewinn ist steuerpflichtig und unterliegt der Kapitalertragsteuer. Es gibt jedoch Freibeträge, die berücksichtigt werden können. Der Veräußerungsgewinn ist ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite einer Kapitalanlage.
- Wortvariationen: Kursgewinn, Kapitalgewinn
- Internationale Begriffe: EN: Capital gain, FR: Plus-value, ES: Ganancia de capital, IT: Guadagno di capitale
- Synonyme: Spekulationsgewinn
- Abgrenzung: Veräußerungsverlust
- Verwandte Konzepte: Aktie, Fonds, Kapitalertragsteuer, Freibetrag
- Fachgebiete: Steuerrecht, Finanzwesen
- Anwendungsbereiche: Gewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren, Steuerpflicht, Berücksichtigung von Freibeträgen
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