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Glossar: Außen- oder Innendämmung? Die Wahl

Ratgeber: Außendämmung oder Innendämmung - was ist die richtige Wahl...

Ratgeber: Außendämmung oder Innendämmung - was ist die richtige Wahl für Ihr Haus?
Bild: BauKI / BAU.DE

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Logo von BauKI BauKI: Glossar - Relevante Begriffe prägnant erkärt

Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Außendämmung, Innendämmung und den verschiedenen Aspekten der Wärmedämmung von Gebäuden. Es werden sowohl die Vor- und Nachteile der jeweiligen Dämmmethoden als auch die relevanten Fachbegriffe erläutert. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Thematik zu vermitteln und bei der Entscheidungsfindung für die richtige Dämmvariante zu unterstützen.

Glossar - Schnellsprungziele

Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung ist eine Form der Außendämmung, bei der Dämmmaterialien oberhalb der Dachsparren angebracht werden. Dies ermöglicht eine durchgehende Dämmschicht ohne Wärmebrücken und schützt das Dachgebälk vor Witterungseinflüssen. Sie ist besonders effektiv bei der energetischen Sanierung von Dächern und bietet den Vorteil, dass der Wohnraum unter dem Dach nicht verkleinert wird. Die Aufsparrendämmung ist in der Regel teurer als andere Dämmmethoden, bietet aber langfristig eine hohe Energieeffizienz.

  • Wortvariationen: Dachdämmung, Dämmung von außen
  • Internationale Begriffe: EN: Rafter insulation, FR: Isolation entre chevrons, ES: Aislamiento entre vigas, IT: Isolamento tra le travi
  • Synonyme: Dämmung oberhalb der Sparren
  • Abgrenzung: Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung
  • Verwandte Konzepte: Dachsanierung, Energieeffizienz, Wärmebrücke, Dämmmaterial
  • Fachgebiete: Bauphysik, Dachkonstruktion, Energieberatung
  • Anwendungsbereiche: Vergleich mit anderen Dachdämmmethoden, Bewertung der Energieeffizienz, Auswahl geeigneter Dämmmaterialien, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten

Außendämmung (WDVS)

Die Außendämmung, oft als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) bezeichnet, ist eine Methode zur Dämmung von Gebäuden, bei der Dämmmaterialien an der Außenseite der Fassade angebracht werden. Sie schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen, reduziert Wärmebrücken und verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes. WDVS bietet zudem gestalterische Möglichkeiten durch verschiedene Oberflächenstrukturen und Farben. Allerdings kann die Anbringung aufwendig sein und erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung.

  • Abkürzungen: WDVS
  • Wortvariationen: Wärmedämmverbundsystem, Fassadendämmung
  • Internationale Begriffe: EN: External Thermal Insulation Composite System (ETICS), FR: Système d'isolation thermique par l'extérieur (ITE), ES: Sistema de aislamiento térmico por el exterior (SATE), IT: Sistema di isolamento termico a cappotto (SISTC)
  • Synonyme: Fassadendämmung von außen
  • Abgrenzung: Innendämmung
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Fassadensanierung, Wärmebrücke, Dämmmaterial
  • Fachgebiete: Bauphysik, Fassadenbau, Energieberatung
  • Anwendungsbereiche: Vergleich mit Innendämmung, Bewertung der Energieeffizienz, Auswahl geeigneter Dämmmaterialien, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten

Dämmdicke

Die Dämmdicke bezeichnet die Stärke des verwendeten Dämmmaterials. Eine größere Dämmdicke führt in der Regel zu einer besseren Wärmedämmung und somit zu einer höheren Energieeffizienz des Gebäudes. Die optimale Dämmdicke hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem verwendeten Dämmmaterial, den klimatischen Bedingungen und den gesetzlichen Anforderungen. Eine zu geringe Dämmdicke kann zu Wärmeverlusten führen, während eine zu große Dämmdicke unwirtschaftlich sein kann.

  • Wortvariationen: Dämmstärke, Isolierstärke
  • Internationale Begriffe: EN: Insulation thickness, FR: Épaisseur d'isolation, ES: Espesor de aislamiento, IT: Spessore dell'isolamento
  • Synonyme: Stärke der Dämmschicht
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit, U-Wert
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Wärmedämmung, Dämmmaterial, EnEV
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieberatung, Baustoffkunde
  • Anwendungsbereiche: Berechnung der optimalen Dämmdicke, Vergleich verschiedener Dämmmaterialien, Berücksichtigung gesetzlicher Anforderungen, Wirtschaftlichkeitsberechnung

Dämmmaterial

Dämmmaterialien sind Stoffe, die aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit dazu geeignet sind, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Es gibt verschiedene Arten von Dämmmaterialien, darunter mineralische Dämmstoffe (z.B. Glaswolle, Steinwolle), organische Dämmstoffe (z.B. Holzfaser, Zellulose) und synthetische Dämmstoffe (z.B. Polystyrol, Polyurethan). Die Wahl des geeigneten Dämmmaterials hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den baulichen Gegebenheiten, den Anforderungen an den Brandschutz und den ökologischen Aspekten.

  • Wortvariationen: Isoliermaterial, Dämmstoff
  • Internationale Begriffe: EN: Insulation material, FR: Matériau isolant, ES: Material aislante, IT: Materiale isolante
  • Synonyme: Stoff zur Wärmedämmung
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit, Dämmdicke
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Wärmedämmung, WDVS, Innendämmung
  • Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik, Energieberatung
  • Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Dämmmaterialien hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Auswahl des geeigneten Dämmmaterials für verschiedene Anwendungsbereiche, Berücksichtigung ökologischer Aspekte

Dampfbremse

Eine Dampfbremse ist eine Schicht, die in der Baukonstruktion eingebaut wird, um das Eindringen von Wasserdampf in die Dämmschicht zu reduzieren. Sie besteht in der Regel aus einer Folie oder einem speziellen Papier und wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht. Eine funktionierende Dampfbremse verhindert, dass Feuchtigkeit in der Dämmung kondensiert und zu Schäden führt. Die korrekte Anbringung und Abdichtung der Dampfbremse ist entscheidend für die Wirksamkeit der Dämmung.

  • Wortvariationen: Dampfsperre, Feuchtigkeitssperre
  • Internationale Begriffe: EN: Vapor barrier, FR: Pare-vapeur, ES: Barrera de vapor, IT: Barriera al vapore
  • Synonyme: Schicht zur Verhinderung von Wasserdampfdurchtritt
  • Abgrenzung: Diffusionsoffenheit
  • Verwandte Konzepte: Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Bauphysik, Innendämmung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Feuchteschutz, Baustoffkunde
  • Anwendungsbereiche: Auswahl der geeigneten Dampfbremse, korrekte Anbringung und Abdichtung, Vermeidung von Fehlern bei der Installation, Überprüfung der Funktionstüchtigkeit

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Dokument, das den energetischen Zustand eines Gebäudes bewertet. Er gibt Auskunft über den Energieverbrauch und die Energieeffizienz des Gebäudes und enthält Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Der Energieausweis ist in Deutschland für viele Gebäude Pflicht, insbesondere bei Verkauf oder Vermietung. Er dient als Grundlage für die energetische Bewertung von Gebäuden und zur Information von potenziellen Käufern oder Mietern.

  • Wortvariationen: Energiepass, Gebäudeenergieausweis
  • Internationale Begriffe: EN: Energy performance certificate, FR: Diagnostic de performance énergétique (DPE), ES: Certificado de eficiencia energética, IT: Attestato di prestazione energetica (APE)
  • Synonyme: Dokument zur energetischen Bewertung eines Gebäudes
  • Abgrenzung: Energieeffizienzklasse
  • Verwandte Konzepte: Energieberatung, EnEV, KfW-Förderung, energetische Sanierung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieberatung, Immobilienwirtschaft
  • Anwendungsbereiche: Erstellung eines Energieausweises, Interpretation der Ergebnisse, Umsetzung von Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz, Vergleich verschiedener Gebäude hinsichtlich ihrer Energieeffizienz

Energieeffizienz

Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Nutzen und dem Energieaufwand. Ein energieeffizientes Gebäude verbraucht weniger Energie für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung, ohne dass der Komfort darunter leidet. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz umfassen u.a. die Wärmedämmung, den Einsatz energieeffizienter Heizungsanlagen und die Nutzung erneuerbarer Energien. Eine hohe Energieeffizienz führt zu geringeren Energiekosten und trägt zum Umweltschutz bei.

  • Wortvariationen: Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeit
  • Internationale Begriffe: EN: Energy efficiency, FR: Efficacité énergétique, ES: Eficiencia energética, IT: Efficienza energetica
  • Synonyme: Verhältnis von Nutzen zu Energieaufwand
  • Abgrenzung: Energieverbrauch
  • Verwandte Konzepte: Wärmedämmung, Heizungsanlage, erneuerbare Energien, Energieausweis
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieberatung, Umwelttechnik
  • Anwendungsbereiche: Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden, Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Vergleich verschiedener Technologien

Innendämmung

Die Innendämmung ist eine Methode zur Dämmung von Gebäuden, bei der Dämmmaterialien an der Innenseite der Außenwände angebracht werden. Sie ist besonders geeignet für Gebäude, bei denen eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht ist, z.B. bei denkmalgeschützten Gebäuden. Die Innendämmung kann jedoch den Wohnraum verkleinern und erfordert eine sorgfältige Planung und Ausführung, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Zudem ist eine Dampfbremse unerlässlich, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmung zu verhindern.

  • Wortvariationen: Dämmung von innen
  • Internationale Begriffe: EN: Internal insulation, FR: Isolation intérieure, ES: Aislamiento interior, IT: Isolamento interno
  • Synonyme: Dämmung der Innenwände
  • Abgrenzung: Außendämmung
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Altbausanierung, Denkmalschutz, Feuchtigkeitsschäden
  • Fachgebiete: Bauphysik, Altbausanierung, Energieberatung
  • Anwendungsbereiche: Vergleich mit Außendämmung, Bewertung der Energieeffizienz, Auswahl geeigneter Dämmmaterialien, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten

Kapillaraktive Dämmstoffe

Kapillaraktive Dämmstoffe sind Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können, ohne ihre Dämmwirkung zu verlieren. Sie sind besonders geeignet für die Innendämmung, da sie helfen, Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Diese Dämmstoffe transportieren Feuchtigkeit durch Kapillarkräfte und sorgen so für ein ausgeglichenes Raumklima. Beispiele für kapillaraktive Dämmstoffe sind Holzfaserplatten, Lehmbauplatten und Calciumsilikatplatten.

  • Wortvariationen: Feuchtigkeitsregulierende Dämmstoffe
  • Internationale Begriffe: EN: Capillary active insulation materials, FR: Matériaux d'isolation capillaire active, ES: Materiales de aislamiento capilar activo, IT: Materiali isolanti capillari attivi
  • Synonyme: Dämmstoffe mit Feuchtigkeitstransport
  • Abgrenzung: Dampfbremse
  • Verwandte Konzepte: Innendämmung, Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Raumklima
  • Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik, Feuchteschutz
  • Anwendungsbereiche: Auswahl geeigneter kapillaraktiver Dämmstoffe, Vergleich mit anderen Dämmmaterialien, Bewertung der Feuchtigkeitsregulierung, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten

KfW-Förderung

Die KfW-Förderung ist ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden bietet. Die Förderung kann für verschiedene Maßnahmen in Anspruch genommen werden, wie z.B. die Wärmedämmung, den Austausch der Heizungsanlage und die Installation von Solaranlagen. Die KfW-Förderung soll Anreize für energetische Sanierungen schaffen und zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen.

  • Wortvariationen: Förderprogramm für energetische Sanierung
  • Internationale Begriffe: EN: KfW funding, FR: Financement KfW, ES: Financiación KfW, IT: Finanziamento KfW
  • Synonyme: Staatliche Förderung für Energieeffizienz
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, energetische Sanierung, Wärmedämmung, Heizungsanlage
  • Fachgebiete: Finanzierung, Energieberatung, Förderprogramme
  • Anwendungsbereiche: Beantragung der KfW-Förderung, Auswahl geeigneter Maßnahmen, Erfüllung der Förderbedingungen, Nachweis der Energieeinsparung

Luftdichtheit

Luftdichtheit bezeichnet die Eigenschaft eines Gebäudes, das Eindringen von unkontrollierter Luft von außen zu verhindern. Eine luftdichte Gebäudehülle ist wichtig, um Wärmeverluste zu reduzieren und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Undichtigkeiten in der Gebäudehülle können zu Zugluft, erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen. Die Luftdichtheit wird in der Regel mit einem Blower-Door-Test überprüft.

  • Wortvariationen: Winddichtheit, Dichtheit der Gebäudehülle
  • Internationale Begriffe: EN: Airtightness, FR: Étanchéité à l'air, ES: Hermeticidad, IT: Tenuta all'aria
  • Synonyme: Verhinderung von unkontrolliertem Luftaustausch
  • Abgrenzung: Winddichtheit
  • Verwandte Konzepte: Blower-Door-Test, Wärmeverluste, Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Feuchteschutz, Gebäudehülle
  • Anwendungsbereiche: Überprüfung der Luftdichtheit mit dem Blower-Door-Test, Ortung von Leckagen, Abdichtung der Gebäudehülle, Vermeidung von Wärmebrücken

Modernisierung

Modernisierung umfasst Maßnahmen zur Verbesserung des Zustands und der Ausstattung eines Gebäudes. Dies kann sowohl energetische Sanierungen (z.B. Wärmedämmung, Heizungserneuerung) als auch bauliche Veränderungen (z.B. Anbau, Umbau) umfassen. Ziel der Modernisierung ist es, den Wohnkomfort zu erhöhen, den Energieverbrauch zu senken und den Wert der Immobilie zu steigern. Eine Modernisierung kann sowohl umfassend als auch in einzelnen Schritten erfolgen.

  • Wortvariationen: Sanierung, Renovierung, Umbau
  • Internationale Begriffe: EN: Modernization, FR: Modernisation, ES: Modernización, IT: Modernizzazione
  • Synonyme: Verbesserung des Gebäudezustands
  • Abgrenzung: Neubau
  • Verwandte Konzepte: Energetische Sanierung, Wärmedämmung, Heizungserneuerung, Wohnkomfort
  • Fachgebiete: Bautechnik, Architektur, Immobilienwirtschaft
  • Anwendungsbereiche: Planung und Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen, Auswahl geeigneter Technologien und Materialien, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Beantragung von Fördermitteln

Taupunkt

Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit zu kondensieren beginnt. Wenn die Temperatur einer Oberfläche unter den Taupunkt sinkt, bildet sich Kondenswasser. In der Bauphysik ist der Taupunkt wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Eine korrekte Dämmung und Belüftung kann verhindern, dass der Taupunkt innerhalb der Bauteile erreicht wird und Kondenswasser entsteht.

  • Wortvariationen: Kondensationstemperatur
  • Internationale Begriffe: EN: Dew point, FR: Point de rosée, ES: Punto de rocío, IT: Punto di rugiada
  • Synonyme: Temperatur der Kondenswasserbildung
  • Abgrenzung: Relative Luftfeuchtigkeit
  • Verwandte Konzepte: Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Bauphysik, Innendämmung
  • Fachgebiete: Bauphysik, Feuchteschutz, Klimatisierung
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des Taupunkts, Vermeidung von Kondenswasserbildung, Auswahl geeigneter Baustoffe und Dämmmaterialien, Planung der Belüftung

U-Wert

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied zwischen innen und außen durch das Bauteil hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils. Der U-Wert wird in W/(m²K) angegeben und ist ein wichtiger Kennwert für die energetische Bewertung von Gebäuden.

  • Abkürzungen: U
  • Wortvariationen: Wärmedurchgangskoeffizient
  • Internationale Begriffe: EN: U-value, FR: Coefficient de transmission thermique, ES: Coeficiente de transmitancia térmica, IT: Trasmittanza termica
  • Synonyme: Maß für den Wärmeverlust
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
  • Verwandte Konzepte: Wärmedämmung, Energieeffizienz, EnEV, Bauphysik
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieberatung, Baustoffkunde
  • Anwendungsbereiche: Berechnung des U-Werts, Vergleich verschiedener Bauteile hinsichtlich ihrer Wärmedämmung, Optimierung der Wärmedämmung, Berücksichtigung gesetzlicher Anforderungen

Wärmebrücke

Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken entstehen oft an konstruktiven Details, wie z.B. Fensteranschlüssen, Balkonen oder ungedämmten Bauteilen. Sie führen zu erhöhten Wärmeverlusten, niedrigeren Oberflächentemperaturen und können die Bildung von Kondenswasser und Schimmel begünstigen. Die Vermeidung von Wärmebrücken ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung und Ausführung von energieeffizienten Gebäuden.

  • Wortvariationen: Kältebrücke, Wärmeableitung
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal bridge, FR: Pont thermique, ES: Puente térmico, IT: Ponte termico
  • Synonyme: Bereich erhöhter Wärmeableitung
  • Abgrenzung: Wärmedämmung
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Bauphysik
  • Fachgebiete: Bauphysik, Wärmeübertragung, Konstruktionstechnik
  • Anwendungsbereiche: Ortung von Wärmebrücken, Vermeidung von Wärmebrücken bei der Planung, Sanierung von Wärmebrücken, Berechnung der Auswirkungen von Wärmebrücken

Wärmedämmung

Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes. Sie dient dazu, den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Wärmedämmung kann durch verschiedene Dämmmaterialien und -methoden erreicht werden, wie z.B. die Außendämmung (WDVS), die Innendämmung oder die Dachdämmung. Eine gute Wärmedämmung ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Senkung der Energiekosten.

  • Wortvariationen: Isolierung, thermische Isolation
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal insulation, FR: Isolation thermique, ES: Aislamiento térmico, IT: Isolamento termico
  • Synonyme: Reduzierung des Wärmeverlusts
  • Abgrenzung: Wärmeleitfähigkeit
  • Verwandte Konzepte: Energieeffizienz, Heizkosten, Klimaschutz, WDVS
  • Fachgebiete: Bauphysik, Energieberatung, Baustoffkunde
  • Anwendungsbereiche: Auswahl geeigneter Dämmmaterialien, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten, Berechnung der Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeitsberechnung

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Sie wird in W/(mK) gemessen. Materialien mit einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit sind gute Dämmstoffe, da sie Wärme schlecht leiten und somit den Wärmeverlust reduzieren. Die Wärmeleitfähigkeit ist ein wichtiger Kennwert bei der Auswahl von Dämmmaterialien und bei der Berechnung des U-Werts von Bauteilen.

  • Abkürzungen: λ
  • Wortvariationen: Wärmeleitzahl
  • Internationale Begriffe: EN: Thermal conductivity, FR: Conductivité thermique, ES: Conductividad térmica, IT: Conducibilità termica
  • Synonyme: Fähigkeit zur Wärmeleitung
  • Abgrenzung: Wärmedämmung
  • Verwandte Konzepte: Dämmmaterial, U-Wert, Energieeffizienz, Bauphysik
  • Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik, Wärmeübertragung
  • Anwendungsbereiche: Vergleich verschiedener Materialien hinsichtlich ihrer Wärmeleitfähigkeit, Auswahl geeigneter Dämmmaterialien, Berechnung des U-Werts, Optimierung der Wärmedämmung

Zellulosedämmung

Zellulosedämmung ist ein Dämmstoff, der aus recyceltem Altpapier hergestellt wird. Sie wird in loser Form eingeblasen oder als Platten verarbeitet. Zellulosedämmung zeichnet sich durch eine gute Wärmedämmung, einen guten Schallschutz und eine hohe Umweltfreundlichkeit aus. Sie ist besonders geeignet für die Dämmung von Dachböden, Wänden und Decken. Zellulosedämmung ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.

  • Wortvariationen: Papierdämmung
  • Internationale Begriffe: EN: Cellulose insulation, FR: Isolation en cellulose, ES: Aislamiento de celulosa, IT: Isolamento in cellulosa
  • Synonyme: Dämmstoff aus Altpapier
  • Abgrenzung: Mineralwolle
  • Verwandte Konzepte: Wärmedämmung, Schallschutz, Umweltfreundlichkeit, Dachdämmung
  • Fachgebiete: Baustoffkunde, Bauphysik, ökologisches Bauen
  • Anwendungsbereiche: Vergleich mit anderen Dämmmaterialien, Bewertung der Umweltfreundlichkeit, Planung und Ausführung der Dämmarbeiten, Wirtschaftlichkeitsberechnung
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