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Eine Million Wasserschäden pro Jahr in Deutschland: Was Sie über die Sanierung wissen müssen
Bild: Pawel Czerwinski / Unsplash

Eine Million Wasserschäden pro Jahr in Deutschland: Was Sie über die Sanierung wissen müssen

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Foto / Logo von BauKIBauKI: Checkliste: Wasserschaden Sanierung - Was Sie beachten müssen

Diese Checkliste dient als Leitfaden für die Sanierung eines Wasserschadens. Sie soll Ihnen helfen, die notwendigen Schritte zu verstehen und umzusetzen, um Folgeschäden zu vermeiden und den Schaden fachgerecht zu beheben. Die Checkliste ist in verschiedene Phasen unterteilt, von der Vorbereitung bis zur Abnahme der Sanierungsarbeiten.

Haupt-Checkliste: Wasserschaden Sanierung

Phase 1: Vorbereitung

  • Sofortmaßnahmen einleiten: Wasserzufuhr stoppen, Strom abstellen (falls erforderlich), Wertgegenstände sichern.
  • Schadensbereich dokumentieren: Fotos und Videos des Schadens erstellen, um den Zustand vor der Sanierung festzuhalten.
  • Versicherung informieren: Melden Sie den Wasserschaden umgehend Ihrer Versicherung (Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung). Die Versicherung kann Ihnen mitteilen, welche Unterlagen benötigt werden und ob ein Gutachter beauftragt werden muss.
  • Fachbetrieb kontaktieren: Beauftragen Sie einen qualifizierten Fachbetrieb für Wasserschadensanierung. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen.
  • Notdienst in Anspruch nehmen: Bei größeren Schäden oder am Wochenende einen Notdienst für Wasserschäden kontaktieren, um Folgeschäden zu minimieren.
  • Raum lüften: Sorgen Sie für eine gute Belüftung des betroffenen Raumes, um die Trocknung zu unterstützen und Schimmelbildung vorzubeugen.

Phase 2: Planung

  • Schadensursache ermitteln: Lassen Sie die Ursache des Wasserschadens von einem Fachmann feststellen, um zukünftige Schäden zu vermeiden. Moderne Methoden wie Thermografie und Leckageortung können hierbei hilfreich sein.
  • Sanierungsplan erstellen: Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Fachbetrieb einen detaillierten Sanierungsplan, der alle notwendigen Maßnahmen und Kosten umfasst.
  • Angebote einholen: Vergleichen Sie Angebote von verschiedenen Fachbetrieben, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität der angebotenen Leistungen.
  • Versicherungsgutachten erstellen lassen: Die Versicherung benötigt in der Regel ein Gutachten, um den Schadenumfang und die notwendigen Sanierungskosten zu bewerten.
  • Trocknungsmaßnahmen planen: Legen Sie die Art und Dauer der Trocknungsmaßnahmen fest (z.B. Bautrockner, Adsorptionstrockner). Die Trocknungsdauer hängt von der Größe des Schadens und den betroffenen Materialien ab.
  • Schimmelbeseitigung planen (falls erforderlich): Wenn Schimmel vorhanden ist, muss ein spezieller Schimmelbeseitigungsplan erstellt werden.
  • Materialauswahl treffen: Wählen Sie geeignete Materialien für die Wiederherstellung des Raumes aus, die feuchtigkeitsbeständig und schimmelresistent sind.

Phase 3: Ausführung

  • Feuchtemessung durchführen: Vor Beginn der Sanierungsarbeiten ist eine Feuchtemessung notwendig, um den Grad der Durchfeuchtung festzustellen.
  • Schadstoffprüfung durchführen: Prüfen Sie, ob durch den Wasserschaden Schadstoffe freigesetzt wurden (z.B. Asbest, Holzschutzmittel).
  • Beschädigte Materialien entfernen: Entfernen Sie alle durchnässten oder von Schimmel befallenen Materialien fachgerecht.
  • Reinigung und Desinfektion: Reinigen und desinfizieren Sie den betroffenen Bereich gründlich, um Schimmelsporen und Bakterien zu entfernen.
  • Trocknung durchführen: Stellen Sie Bautrockner auf und überwachen Sie den Trocknungsprozess regelmäßig. Die Trocknungsdauer kann mehrere Wochen betragen.
  • Dämmung erneuern: Erneuern Sie die Dämmung, falls sie durch den Wasserschaden beschädigt wurde.
  • Sanierputz auftragen (falls erforderlich): Verwenden Sie Sanierputz, um die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk zu regulieren und Schimmelbildung vorzubeugen.
  • Wiederherstellungsarbeiten durchführen: Führen Sie die Wiederherstellungsarbeiten gemäß Sanierungsplan durch (z.B. Verputzen, Malen, Bodenbelag verlegen).
  • Regelmäßige Feuchtemessungen während der Trocknungsphase: Überwachen Sie den Fortschritt der Trocknung durch regelmäßige Feuchtemessungen mit geeigneten Messgeräten. Dokumentieren Sie die Messergebnisse.

Phase 4: Abnahme

  • Abschlussmessung durchführen: Nach Abschluss der Trocknungsarbeiten ist eine Abschlussmessung erforderlich, um sicherzustellen, dass die Feuchtigkeitswerte im Normalbereich liegen.
  • Visuelle Inspektion: Führen Sie eine gründliche visuelle Inspektion durch, um sicherzustellen, dass alle Schäden behoben wurden und keine Schimmelbildung mehr vorhanden ist.
  • Dokumentation der Sanierungsmaßnahmen: Lassen Sie sich alle durchgeführten Sanierungsmaßnahmen vom Fachbetrieb dokumentieren (z.B. Messprotokolle, Rechnungen, Garantiebescheinigungen).
  • Abnahmeprotokoll erstellen: Erstellen Sie gemeinsam mit dem Fachbetrieb ein Abnahmeprotokoll, in dem alle durchgeführten Arbeiten und Messergebnisse festgehalten werden.
  • Rechnungen prüfen: Prüfen Sie die Rechnungen des Fachbetriebs sorgfältig und vergleichen Sie sie mit dem Angebot und dem Sanierungsplan.
  • Zahlung leisten: Leisten Sie die Zahlung an den Fachbetrieb erst nach erfolgreicher Abnahme der Sanierungsarbeiten.

Wichtige Warnhinweise

  • Gesundheitsrisiko Schimmel: Schimmel kann erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen. Lassen Sie Schimmelbefall daher unbedingt von einem Fachmann beseitigen.
  • Falsche Trocknungsmethoden: Eine zu schnelle oder unsachgemäße Trocknung kann zu Folgeschäden führen (z.B. Risse im Mauerwerk).
  • Unzureichende Desinfektion: Eine unzureichende Desinfektion kann die erneute Bildung von Schimmel begünstigen.
  • Eigenmächtige Sanierungsversuche: Versuchen Sie nicht, größere Wasserschäden selbst zu sanieren, da dies zu weiteren Schäden führen kann.
  • Versicherungsschutz gefährden: Informieren Sie Ihre Versicherung umgehend über den Wasserschaden, da Sie sonst Ihren Versicherungsschutz gefährden könnten.

Zusätzliche Hinweise

  • Bedenken Sie, dass die Trocknungsdauer von verschiedenen Faktoren abhängt (z.B. Material, Raumgröße, Belüftung).
  • Lassen Sie sich von einem Sachverständigen beraten, wenn Sie unsicher sind, welche Maßnahmen erforderlich sind.
  • Bewahren Sie alle Unterlagen im Zusammenhang mit dem Wasserschaden sorgfältig auf (z.B. Fotos, Rechnungen, Gutachten).
  • Prüfen Sie Ihre Versicherungspolice auf Klauseln zum Thema Wasserschäden.
  • Achten Sie auf versteckte Schäden (z.B. in Hohlräumen, unter Bodenbelägen).

Verweis auf weiterführende Informationen

Auf BAU.DE finden Sie zahlreiche Artikel und Ratgeber zum Thema Wasserschäden und deren Sanierung. Nutzen Sie die Suchfunktion, um weitere Informationen zu finden.

Checkliste Phasenübersicht
Phase Prüfpunkt Erledigt Ja/Nein
Vorbereitung: Sofortmaßnahmen einleiten und Schaden dokumentieren. Wasser abstellen, Strom sichern, Fotos machen. Ja/Nein
Planung: Ursache ermitteln und Sanierungsplan erstellen. Angebote vergleichen, Gutachten erstellen lassen. Ja/Nein
Ausführung: Trocknung und Wiederherstellung durchführen. Materialien entfernen, desinfizieren, Trockner aufstellen. Ja/Nein
Abnahme: Abschlussmessung und Protokoll erstellen. Visuelle Inspektion, Rechnungen prüfen, Zahlung leisten. Ja/Nein
Nachsorge: Regelmäßige Kontrolle auf Schimmelbildung. Raum beobachten, ggf. erneut Fachmann kontaktieren. Ja/Nein

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