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Bericht: Bausparen – Schutz fürs Eigenheim

Bausparen - die Krankenversicherung für die Immobilie

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Foto / Logo von BauKIBauKI: Bausparen für Immobilien: Zahlen, Daten und Hintergründe aus Quellen und Studien

Bausparen dient als finanzielle Absicherung für unerwartete Reparaturen an Immobilien und bietet eine Alternative zur Aufstockung von Immobiliendarlehen. Es ermöglicht Flexibilität durch Zwischenfinanzierung bis zur Zuteilung der Bausparsumme und bietet Vorteile durch die staatliche Bausparprämie. Zudem kann ein Bausparvertrag vorzeitig für junge Leute verwendet werden und dient als Ergänzung zu anderen Finanzierungsformen, wobei frühzeitige Planung wichtig ist.

10 Fakten zum Bausparen für Immobilien

  1. Fakt 1: Laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) nutzen viele Bausparer ihren Vertrag als Möglichkeit, sich niedrige Zinsen für zukünftige Immobilienfinanzierungen zu sichern.
  2. Fakt 2: Eine Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen (iff) Hamburg aus dem Jahr 2022 zeigt, dass etwa 60% der Bausparer ihren Vertrag zur Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen oder Reparaturen nutzen.
  3. Fakt 3: Die staatliche Bausparprämie beträgt laut Wohnungsbauprämiengesetz (WoPG) bis zu 70 Euro pro Jahr für Alleinstehende und 140 Euro für Verheiratete, wobei bestimmte Einkommensgrenzen gelten.
  4. Fakt 4: Recherchen der Stiftung Warentest zeigen, dass die Rendite eines Bausparvertrags oft niedriger ist als bei anderen Anlageformen, dafür aber eine hohe Sicherheit bietet.
  5. Fakt 5: Laut einer Umfrage der Bausparkasse Schwäbisch Hall aus dem Jahr 2023 planen etwa 45% der Bausparer, ihren Vertrag für die Finanzierung einer Immobilie zu verwenden.
  6. Fakt 6: Die Zuteilungsreife eines Bausparvertrags hängt von der erreichten Mindestansparung, der erreichten Bewertungszahl und der Vertragslaufzeit ab. Die genauen Kriterien variieren je nach Bausparkasse (Quelle: Verbraucherzentrale).
  7. Fakt 7: Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es im Jahr 2022 in Deutschland rund 30 Millionen Bausparverträge.
  8. Fakt 8: Eine Analyse der FMH-Finanzberatung zeigt, dass die Bausparzinsen für Darlehen in den letzten Jahren gestiegen sind, was Bausparen als Zinsabsicherung attraktiver macht.
  9. Fakt 9: Junge Leute unter 25 Jahren können laut Bausparkassengesetz (BauSparkG) ihren Bausparvertrag auch für nicht-wohnwirtschaftliche Zwecke verwenden, ohne die staatliche Förderung zu verlieren.
  10. Fakt 10: Die Höhe der Bausparsumme sollte laut Experten der Zeitschrift Finanztest so gewählt werden, dass sie den tatsächlichen Finanzierungsbedarf deckt, um unnötige Kosten zu vermeiden.
  11. Fakt 11: Die Wartezeit bis zur Zuteilung eines Bausparvertrags kann, abhängig von der Bausparkasse und dem gewählten Tarif, zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren liegen (Quelle: Biallo.de).
  12. Fakt 12: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nutzen viele Bausparer ihren Vertrag, um sich gegen steigende Zinsen abzusichern, insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen.
  13. Fakt 13: Die Abschlussgebühr für einen Bausparvertrag beträgt in der Regel 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme (Quelle: Verivox).

Mythen vs. Fakten zum Bausparen

  • Mythos: Bausparen lohnt sich nur für junge Leute. Fakt: Bausparen kann in jeder Lebensphase sinnvoll sein, insbesondere zur langfristigen Zinsabsicherung und Finanzierung von Immobilienprojekten.
  • Mythos: Bausparen bringt hohe Renditen. Fakt: Bausparen ist eine konservative Anlageform mit niedrigeren Renditen, bietet aber hohe Sicherheit und Planbarkeit.
  • Mythos: Ein Bausparvertrag ist nur für den Hauskauf geeignet. Fakt: Ein Bausparvertrag kann auch für Modernisierungen, Reparaturen oder andere wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden.
  • Mythos: Man muss den Bausparvertrag zwingend für wohnwirtschaftliche Zwecke verwenden. Fakt: Junge Leute unter 25 Jahren können den Vertrag auch für andere Zwecke nutzen, und auch ältere Bausparer haben unter Umständen Möglichkeiten zur anderweitigen Verwendung, wenn sie auf die staatliche Förderung verzichten.
  • Mythos: Bausparen ist kompliziert und unflexibel. Fakt: Bausparen bietet verschiedene Tarife und Optionen, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Beratung.

Fakten-Übersicht

Fakten zum Bausparen
Aussage Quelle Jahreszahl
Bausparen zur Zinsabsicherung: Viele nutzen Bausparen, um sich niedrige Zinsen für zukünftige Finanzierungen zu sichern. Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) k.A.
Verwendungszweck Modernisierung: Etwa 60% der Bausparer nutzen ihren Vertrag zur Finanzierung von Modernisierungsmaßnahmen oder Reparaturen. Institut für Finanzdienstleistungen (iff) Hamburg 2022
Staatliche Bausparprämie: Bis zu 70 Euro pro Jahr für Alleinstehende und 140 Euro für Verheiratete, bei Einhaltung der Einkommensgrenzen. Wohnungsbauprämiengesetz (WoPG) k.A.
Rendite vs. Sicherheit: Bausparen bietet geringere Renditen als andere Anlageformen, dafür aber hohe Sicherheit. Stiftung Warentest k.A.
Geplante Immobilienfinanzierung: Etwa 45% der Bausparer planen, ihren Vertrag für die Finanzierung einer Immobilie zu verwenden. Bausparkasse Schwäbisch Hall 2023
Zuteilungsreife: Hängt von Mindestansparung, Bewertungszahl und Vertragslaufzeit ab. Verbraucherzentrale k.A.
Anzahl Bausparverträge: Rund 30 Millionen Bausparverträge in Deutschland. Statistisches Bundesamt (Destatis) 2022
Steigende Bausparzinsen: Bausparzinsen für Darlehen sind gestiegen, was Bausparen als Zinsabsicherung attraktiver macht. FMH-Finanzberatung k.A.
Verwendung unter 25 Jahren: Junge Leute unter 25 Jahren können Bausparvertrag auch für nicht-wohnwirtschaftliche Zwecke verwenden. Bausparkassengesetz (BauSparkG) k.A.
Höhe der Bausparsumme: Sollte den tatsächlichen Finanzierungsbedarf decken. Finanztest k.A.
Wartezeit bis Zuteilung: Kann zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren liegen. Biallo.de k.A.
Absicherung gegen steigende Zinsen: Viele Bausparer nutzen ihren Vertrag, um sich gegen steigende Zinsen abzusichern. Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) k.A.
Abschlussgebühr: Beträgt in der Regel 1 bis 1,6 Prozent der Bausparsumme. Verivox k.A.

Quellen

  • Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
  • Institut für Finanzdienstleistungen (iff) Hamburg (2022)
  • Wohnungsbauprämiengesetz (WoPG)
  • Stiftung Warentest
  • Bausparkasse Schwäbisch Hall (2023)
  • Verbraucherzentrale
  • Statistisches Bundesamt (Destatis) (2022)
  • FMH-Finanzberatung
  • Bausparkassengesetz (BauSparkG)
  • Zeitschrift Finanztest
  • Biallo.de
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
  • Verivox

Kurz-Fazit

Bausparen ist eine vielseitige Option für Immobilienbesitzer, die sowohl als Sparinstrument als auch als Finanzierungsinstrument dient. Die Kombination aus staatlicher Förderung, Zinssicherheit und Flexibilität macht es zu einer attraktiven Ergänzung für die Immobilienfinanzierung. Frühzeitige Planung und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse sind entscheidend, um die Vorteile des Bausparens optimal zu nutzen.

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